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De: "Günter" <marypa...@gmx.at>
Data: Fri, 8 Feb 2008 22:11:04 -0800 (PST)
Local: Sab 9 fev 2008 04:11
Assunto: Re: Wissenschaft und Glauben
On 7 Feb., 10:22, merk.use...@mnet-online.de (Werner Merk) wrote:
> Günter <marypa...@gmx.at> wrote: Was??? Wieso soll ich Vitalist sein, nur weil ich festhalte, dass es > > On 6 Feb., 20:47, Martin Erren <m...@privacy.net> wrote: > > > Günter meinte: > > > > On 4 Feb., 22:50, Martin Erren <m...@privacy.net> wrote: > > > > Ja, soll man sogar. > > > Das ist Dein Problem, nicht meines. > > Nein, es ist auch deines. Denn du kannst natürlich nicht von "Leben" > Das sollten sich lieber mal die zu Herzen nehmen, die von Gott oder > > S.z.B. der > Das war kein Problem für Mayr. > > > Warum soll man das nicht wissen? Man > > Es gibt keine "Summe der Körperfunktionen"". Wenn man Körperfunktionen > Du bist also wohl auch Vitalist? :-) keine "Summe der Körperfunktionen" geben kann, die man dann "Leben" nennen könnte? Sag einmal, hast du überhaupt nicht registriert, dass meine hier von Beginn an vertretende Position zu jener der Vitalisten haargenau konträr ist? Wie oft soll ich dir denn noch sagen, dass ich in dieser Sache auf Mayrs Seite bin? (Günter wörtlich zum Mayr-Zitat: "Dem stimme ich voll und ganz zu."). [...] > > > Deshalb ist es trotzdem eine Abstraktion, und nicht das Selbe wie du > > Man kann tausendmal von "Leben" sprechen, davon wird der Begriff nicht > Du hast oben nicht ganz vollständig zitiert. Mayr sagte auch noch: "Doch kein Objekt oder keine Kraft gibt, die man als "Leben" bezeichnen könnte. (s.a. unten) > Da du hier so gerne deine Logik verteidigst, noch ein Mayrzitat: "meine" Logik, denn ich habe gar keine *eigene* Logik. Vielleicht merkst du es gar nicht, aber das war schon wieder eine Unterstellung. Wenn wir schon von einer "eigenen" "Logik" sprechen wollen, dann müsste es die Merk'sche sein. Sie sieht z.B. folgendermaßen aus: Nachdem ich hier einmal gegenüber einem gewissen "Sektenwatch" (nicht > "Die Logik der Vitalisten war einwandfrei, aber alle ihre positiven hier nicht über die angebliche Lebenskraft der Vitalisten sprechen, sondern über die Definition von "Leben", und dass Mayrs Satz in jedem Fall Gültigkeit hat, ob es nun Vitalisten gibt oder nicht. > <http://www.berlinews.de/archiv/2096.shtml> (lesenswert für dich) > > Ich habe niemals behauptet, dass es "Leben" ohne Lebewesen gibt. Woher > Du hast den Kern nicht erfaßt. Ich will versuchen, es nochmal zu wenn du die Vitalisten bei deinem Mayr-Zitat mit keiner Silbe erwähnt hast? ;-) Jetzt plötzlich kommst du mit ihnen daher, und dafür gibt es auch einen sehr verständlichen Grund (s.u.). > Die gingen davon aus, daß es Du hast Mayr folgendermaßen zitiert: "Immer wieder hat man versucht, > gewisse prinzipielle Unterschiede gäbe, zwischen Belebtem und > Unbelebtem, oder zwischen organischem Material und anorganischem. Manche > behaupteten, daß es u.a. deswegen Chemikern unmöglich wäre, organische > Stoffe im Labor zu synthetisieren, was bekanntlich eine große > Fehleinschätzung war. > Man suchte und suchte, aber man konnte diese ominöse vis vitalis nicht > finden. Das hat Mayr gesagt. 'Leben' zu definieren. Diese Bemühungen sind ziemlich zwecklos, besteht doch heute keinerlei Zweifel mehr daran, daß es keine spezielle Substanz, keinen Gegenstand und keine Kraft gibt, von der man sagen kann sie sei Leben. Doch man kann definieren, was es bedeutet, zu leben." Dass dieser Satz selbstverständlich hinsichtlich der Definition von "Leben" in *jedem* Fall relevant ist, ganz egal, ob er in einer Vitalisten-Debatte fällt oder nicht, geht schon daraus hervor, dass du ihn in unserem Kontext zitiert hast, wobei von Vitalisten überhaupt keine Rede war. Offenbar warst du dir der Brisanz dieses Zitates gar nicht bewusst. Mit deiner Merk'schen Logik hast du nicht erkannt, dass du mit diesem Mayr-Zitat dem von dir nicht sonderlich geschätzten Günter allerbeste Munition erster Güteklasse lieferst! Danke, Werner! :-) Und nun, wo dir das klar geworden ist, versuchst du in deiner Not, auf die Vitalisten abzulenken. Rede du nur ruhig über die Vitalisten. *Ich* nehme Mayr beim Wort. Er hat da nämlich etwas sehr Richtiges und Wahres gesagt, nämlich dass "Leben" überhaupt nicht definiert werden kann. Denn nix anderes bedeutet es natürlich, wenn er sagt, ein solcher Definitionsversuch sei "ziemlich zwecklos". Aber du kannst mir ja gerne die Mayr'sche Definition von "Leben" nennen. Wenn es eine gibt. Da müsste er sich aber selber widersprochen haben, denn er sagt ja selbst, dass es "ziemlich zwecklos" sei, "Leben" definieren zu wollen. Kannst du mir logisch folgen? ;-) Grüße É necessário Acessar antes de postar mensagens.
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