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De: "Günter" <marypa...@gmx.at>
Data: Tue, 5 Feb 2008 05:52:13 -0800 (PST)
Local: Ter 5 fev 2008 11:52
Assunto: Re: Wissenschaft und Glauben
On 4 Feb., 22:50, Martin Erren <m...@privacy.net> wrote:
> Günter meinte: Damit ist jetzt aber die Frage nicht beantwortet, wie du überhaupt > > > Es ist nicht nur ein Widerspruch zu den natwiss. Fakten. Es ist ein > > Deine Aufforderung hat keineswegs gelautet, ich solle mich mit dem > Ich setzte als bekannt heraus, wie man zu naturwissenschaftlichen darauf kommst, dass ich mich "erstmal mit der Natur" beschäftigen soll. Ich meine, hinter dieser Aufforderung muss ja irgendein konkreter Grund stecken. > > Und was bitteschön soll das heißen: "Es ist *nicht nur* ein > Es ging um die Zersetzung des Körpers durch Abwesenheit von Leben. Die "Abwesenheit von Leben" bezieht sich natürlich auf das Leben des betreffenden Menschen, nicht der Bakterien, etc. Aber "Abwesenheit von Leben" ist natürlich nur ein Notausdruck, den man nicht streng wörtlich nehmen darf, denn was "Leben" ist, weiß ja niemand. > Man kann aber auch behaupten, ein mystisches Subjekt sei dafür Man darf es jedenfalls nicht kategorisch ausschließen. > verantwortlich. > Die Wirksamkeit der Wünschelrute kann auch mit Ich sehe keinen Zusammenhang mit dem von dir genannten "mystischen > natürwissenschaftlichen Ansätzen überprüft (und im Einzelfall wiederlegt) > werden. Der Ansatz der Wünschelrutengänger ist jedoch ein anderer. Die > Fakten sind wurscht, wenn schon der Ansatz nicht stimmt. Subjekt". > > > Zugleich wird behauptet, > > Und wo ist hier ein Widerspruch? Nicht zu wissen, was "Leben" > Natürlich bedeutet es das. Wie kannst du es dann von anderen Dingen was "Leben" überhaupt ist, und das wissen wir eben nicht. Ja, wie Sabine indirekt in einer guten Geschichte hingewiesen hat, wissen wir nicht einmal, ob man das Verb "leben" überhaupt substantivieren kann und darf. > > Oder kennt Herr Erren etwa nicht den Unterschied zwischen einem > So rätselhaft ist das gar nicht. Zum Beispiel wissen wir, dass ein Mensch dem nächsten Problem, nämlich der Definition von "Mensch". Wer oder was stirbt hier eigentlich? Festzustellen ist lediglich, dass der physische Körper versagt. Was mit dem Bewusstsein, dem sog."Ich", der "Person", etc. geschieht, kann nicht festgestellt werden. Auf diese "Dinge" hat die Naturwissenschaft ja keinen Zugriff. > Und an der Herz-Lungenmaschiene kann man einen Hirntoten Ich gebe dir völlig recht. Von "Leben" spreche auch ich nur hier > inzwischen fast unbegrenzt künstlich lebendig halten. Hört die > Durchblutung und die Sauerstoffversorgung auf, fangen die Enzyme an, Amok > zu laufen, dann kommen anaerobe Fäulnisprozesse und schliesslich die > aerobe Verwesung. Darüber ist viel bekannt. Aber man schafelt lieber von > einem "rätselhaften 'Ding' das wir das "Leben" nennen". Auch noch "wir". > Mich nimmst Du bitte aus. notgedrungen in dieser Diskussion, ansonsten ist mir der Begriff mehr als suspekt. > > > > Und was das "Leben" betrifft: wenn du weißt, was es ist, dann erklär> e > > > Ich wiederhole mich ungern. Daher ein Beispiel als letzter Versuch: Du > > Dir fällt offenbar gar nicht auf, dass jeder Mensch weiß, was ein Ball > Das sag ich ja, jedes Kind weiss es. > > Man kann einen Ball außerdem wägen, seine Größe messen, seine > Das kann man bei Leben auch. Wie alt werden sie, haben sie > > Du lenkst hier auf > Es ist eine philosophische Frage. Und du vertrittst hier einen Begriff eigentlich steht. Das ist alles. Nix von "Metaphysik". Und es existiert ja auch keine einzige unwidersprochene Definition (bzw. Pseudodefinmition) davon. > Und warum bitteschön kann sie bei einem Ball sehr viel sagen und bei überhaupt existiert). > > > Der Platonismus ("Welt der Ideen"=Metaphyik) hat in der Naturwissenschaf> t > > Wer sprach je vom Platonismus? Ich habe niemals behauptet, dass dieser > Nur weil Du es nicht verstehst, ist es kein Unsinn. Du vertrittst einen Ansatz. > > > Weil sie nicht in deinem Sinne ist. > > Bist du schwerhörig? Bei wikipedia ist "Leben" nicht definiert! > Meinst du es wird wahrer, wenn du etwas wiederholt behauptest? Definiere > > Schon die beiden ersten Sätze sind Nonsens: > > 1. Leben ist die charakteristische Eigenschaft, die Lebewesen von > > Ad 1: > Wieso "mit sich selber"? Du versuchst ja selbst, das abstraktere Wort > Wenn Du in die Definition "Ball" aufnimmst, dass luftgefüllt ist, gehören definiert. Das wäre sinnlos. Beispiel: "Ein Ball ist etwas, mit dem Ballspieler spielen". Das ist keine Definition, denn jetzt weiß man ja erst nicht, was ein Ball ist. > > Über das Leben selbst ist hier ja haargenau null ausgesagt. > Was ist das: "Das Leben selbst"? Den Ball 'an sich' gibt es ja auch auch nur im Mindesten verständlich machen würde. Sage ich hingegen: ein Ball ist etwas Rundes, dann wissen wir zumindest schon einmal, dass Bälle rund sind. > > b) Dass Leben eine *Eigenschaft* sei, ist eine reine > Ich würde auch lieber von "Eigenschaften" reden, wie Stoffwechsel, (wohlgemerkt: nicht von Lebe*wesen*). Wir kennen keine einzige. Oder kennst du eine? Was auch immer du hier findest: du wirst feststellen, dass es eine Eigenschaft von Lebe*wesen* ist. > > Ad 2: Die hier aufgezählten Merkmale sind eben gar nicht Merkmale des > Natürlich ist es nicht das Selbe. Wenn Du das begriffen hättest, hättest Im Übrigen bin ich es, der sogar einen thread darüber eröffnet hat, dass man "Leben" nicht mit "Lebewesen" gleichsetzen darf. Das geschieht aber überall, auch in den Biologiebüchern. Hat sich leider so eingebürgert. Und dies ist auch der Grund dafür, weshalb man fälschlich glaubt, Biologen könnten etwas über das *Leben* wissen. > > Das geht ja bereits aus dem ersten Satz > Der Unterschied ist, dass Lebewesen erfahrbare Gegenstände sind wie Bälle > Genausogut könnte ich schwurbeln: Es gibt keinen Ball, es gibt Fußbälle, > > Man sieht also... > Blubb. > > > Es reicht, wenn man weiss, worüber man > > Kein Mensch außer dir hat hier vom "Ding an sich" gesprochen. Es tut > Doch, das tut es. Es ist der Unterschied, auf den Du beharren möchtest, > > > Geschenkt. Nenn es Athman, dann wissen wir, dass du vom unerschaffenen > > Du weißt nicht einmal, dass man Atman ohne "h" schreibt. Groß den Mund > Aha. Nur weil ich nicht dem Gaunahari nachplappere wie Du? > Ist doch Hier ist das Gauraharis Spezialgebiet. Die Hindus haben übrigens je > wurscht, wie man es schreibt, wenn man weiss worüber man redet. Aber das > tut man in dem Fall nicht. Google mal nach "Athman". Wusste gar nicht, > dass es das auch gibt. "Athman" ist wohl mehr Seele und "Atman" mehr > Selbst, worin immer auch der Unterschied bestehen mag. Mir ist das > Schnurz. Das überlasse ich den Gurus. nach philosophischer Richtung divergierende Auffassung über den Atman. > In einem lichten Moment hast Du geschrieben: > | Wir lernen vor allem, dass sich Menschen hier ein Ding ausgedacht > Leider hast Du diese Linie nicht aufrechterhalten können. Skeptischer möchte ich es jetzt nicht ausdrücken. > > > Woher willst du ausserhalb des naturwisschenschaflichen > > Und phantasieren kannst du auch großartig. Ich habe überhaupt kein > "Konzept" ist etwas hochgegriffen, stimmt. mich dieser Begriff nicht nötig. > > > Aber das ist ja völlig Deiner > > Von welcher "Willkür" phantasierst du hier? Wenn du mir Willkür > Z.B. dass Abstraktionen wie "Ball" und "Stern" Subjekte sein können, > > > Gott erklärt nichts, oder alles Beliebige. Weil diese, sagen wir einmal > > Da ist ein absoluter Unsinn. In der Religion wird z.B. erklärt, wo das > Doch. Nämlich das Wort "Gott", was nicht erklärt wird. wir sind definitiv nicht bewusst-los. Oder Kopfschmerzen. Kann man auch nicht erklären. Die Medizin weiß nicht, was Schmerz tatsächlich ist. Oder alle andern Gefühle. Oder Gedanken. > > Zweitens: Selbst Dummköpfe verstehen, dass Gott natürlich nicht > Das ist richtig. Erstmal sollte man sich jedoch klarmachen, was man andere sind Spekulationen. Vergleich: Blinde/Sehende. > Dein Satz: "Selbst Dummköpfe verstehen, dass Gott natürlich nicht > Mit dem Satz: "Selbst Dummköpfe verstehen, dass Gott natürlich nicht nicht sein. Auch Bewusstsein ist nicht falsifizierbar oder verifizierbar. > > Du kommst hier mit papageienhaft nachgeplapperten > Von wem? Von Dir etwa? ist. Gott kann existieren oder auch nicht. Mehr lässt sich auf der intellektuellen Ebene dazu nicht sagen. > > > > > Was ihr nicht merkt ist, dass ihr den alten Plato > > > > Oh! "Mein" Gott ist keineswegs der semitische. > > > Dann muss der semitische Gott halt auch mitziehen, denn du beriefst dich > > Du kannst nicht lesen, bist aber umso besser im Unterstellen. Ich habe > Aber auf die Genesis, wie ich schrieb und wie es noch dasteht. Da waren Leben entstanden sei, und du brachtest die Genesis ein, indem du sagtest: "Daher heisst das erste Buch der Bibel ja auch "Genesis", Entstehung. Noch nie gehört?" Meine Antwort: "Ja, der Welt und des Menschen, aber nicht des Lebens. Soweit ich mich entsinne, hat Gott den unbelebten Körpern Leben *eingehaucht*. Es stammt also *direkt* von ihm, dem Ewigen. Es ist nie entstanden." Die also die religiöse Auffassung der Juden und Christen. Für sie ist das Leben (!) also nicht entstanden, egal, wie der Titel des 1Mose lautet. Grüße É necessário Acessar antes de postar mensagens.
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