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de.soc.weltanschauung.christentum |
On 6 Feb., 20:47, Martin Erren <m...@privacy.net> wrote: > > On 4 Feb., 22:50, Martin Erren <m...@privacy.net> wrote: > > Ja, soll man sogar. > Das ist Dein Problem, nicht meines. > > > Man kann aber auch behaupten, ein mystisches Subjekt sei dafür > > Man darf es jedenfalls nicht kategorisch ausschließen. > Das tut man ja auch nicht. > > > Die Wirksamkeit der Wünschelrute kann auch mit > > Ich sehe keinen Zusammenhang mit dem von dir genannten "mystischen > Der Wünschelrutengänger glaubt an die magischen Fähigkeiten der Rute. Der > > > So rätselhaft ist das gar nicht. Zum Beispiel wissen wir, dass ein Mensc> h > > Die "inneren Organe" sind aber nicht "der Mensch". > Sondern ein Teil von ihm. > > Hier stehen wir vor > Zweibeiner ohne Flügel würde ich sagen. Wie gesagt geht es bei > > Wer oder > Und darum geht es. > > Was mit dem Bewusstsein, dem sog."Ich", der > Stimmt, das sind angedichtete Sachen, die nicht falsifizierbar sind. > > > > Man kann einen Ball außerdem wägen, seine Größe messen, seine > > > Das kann man bei Leben auch. Wie alt werden sie, haben sie > > Ja *sie* - die Lebe*wesen*, nicht das ominöse Ding namens "Leben". > Ein Leben ohne Lebewesen kann ich mir schlecht vorstellen. > > > > Du lenkst hier auf > > > Es ist eine philosophische Frage. Und du vertrittst hier einen > > Überhaupt nicht. Ich weiß nicht, was "Leben" sein soll, wofür dieser > Dann verwende in nicht. > > > Und warum bitteschön kann sie bei einem Ball sehr viel sagen und bei > > Weil das eine stofflich ist, und das andere nicht (falls es denn > Und wenn ich nun davon ausgehe, dass es stofflich ist? > > > Wieso "mit sich selber"? Du versuchst ja selbst, das abstraktere Wort > > Leben (X) kommt in Lebewesen (X-Wesen) ebenfalls vor. > Deshalb ist es trotzdem eine Abstraktion, und nicht das Selbe wie du > > > Wenn Du in die Definition "Ball" aufnimmst, dass luftgefüllt ist, gehö> ren > > "Ball" wird niemals mit "Ball" oder einer Wortkombination mit "Ball" > > > Was ist das: "Das Leben selbst"? Den Ball 'an sich' gibt es ja auch > > Ich meine: es wird keine Aussage über das "Leben" getroffen, die es > Das sind verbale Geschichten. Statt Rundheit könnte ich ja auch > > > Der Unterschied ist, dass Lebewesen erfahrbare Gegenstände sind wie Bä> lle > > Von was soll "Leben" eine Verallgemeinerung sein? > Von den Eigenschaften, die Lebewesen besitzen. > > > Doch, das tut es. Es ist der Unterschied, auf den Du beharren möchtest, > > Das "Ding an sich" ist nur ein Gedanke. > Dein Leben ohne Lebewesen ist auch nur ein Gedanke. > > > In einem lichten Moment hast Du geschrieben: > > > | Wir lernen vor allem, dass sich Menschen hier ein Ding ausgedacht > > > Leider hast Du diese Linie nicht aufrechterhalten können. > > Denke schon. Ob es sowas wie "Leben" tatsächlich gibt, ist fraglich. > Leben ohne Lebewesen gibt es wahrscheinlich nicht. Skeptischer möchte ich > > > > Zweitens: Selbst Dummköpfe verstehen, dass Gott natürlich nicht > > > Das ist richtig. Erstmal sollte man sich jedoch klarmachen, was man > > Doch: die Gotteserfahrung. Das ist das einzige, was zählt. Alles > "Gotteserfahrung" ist kein Anschauungsmaterial, sondern die Anschauung > > > Von wem? Von Dir etwa? > > Nein, in der Gottesdiskussion, die sowieso schon längst abgeschlossen > LOL. Wenn der Hahn kräht auf dem Mist... Grüße
> > > Es ging um die Zersetzung des Körpers durch Abwesenheit von Leben.
> > > Abgesehen davon, dass diese wiederum durch Leben geschieht, kann man
> > > durchaus mit natürwissenschaftlichen Ansätzen an die Sache herangehen.>
> > Die "Abwesenheit von Leben" bezieht sich natürlich auf das Leben des
> > betreffenden Menschen, nicht der Bakterien, etc. Aber "Abwesenheit von
> > Leben" ist natürlich nur ein Notausdruck, den man nicht streng
> > wörtlich nehmen darf, denn was "Leben" ist, weiß ja niemand.
sprechen, wenn du gar nicht wissen kannst, was es ist. S.z.B. der
thread "Leben ohne Wesen". Es ist übrigens auch, wie Werner Merk per
Zitat indirekt hingewiesen hat, das Problem großer Wissenschaftler wie
z.B. Ernst Mayr:
"Immer wieder hat man versucht, 'Leben' zu definieren. Diese
Bemühungen sind ziemlich zwecklos, besteht doch heute keinerlei
Zweifel mehr daran, daß es keine spezielle Substanz, keinen Gegenstand
und keine Kraft gibt, von der man sagen kann sie sei Leben."
> kann sogar das Leben eines Menschen künstlich verlängern. Es besteht
> einfach in der Summe der Körperfunktionen.
addiert, kommt eine Zahl heraus, aber nicht "Leben".
> > > verantwortlich.
> > > natürwissenschaftlichen Ansätzen überprüft (und im Einzelfall wied> erlegt)
> > > werden. Der Ansatz der Wünschelrutengänger ist jedoch ein anderer. Die>
> > > Fakten sind wurscht, wenn schon der Ansatz nicht stimmt.
> > Subjekt".
> Wissenschaftler stellt fest, dass die Ergebnisse (=Fakten) nicht über dem
> statistisch erwarten liegen.
> > > nicht plötzlich tot ist. Die inneren Organe arbeiten noch eine ganze
> > > Weile weiter.
Jeder sagt: "Mein Körper".
> > dem nächsten Problem, nämlich der Definition von "Mensch".
> Definitionen *nur* darum das Objekt von anderen abzugrenzen.
> > was stirbt hier eigentlich? Festzustellen ist lediglich, dass der
> > physische Körper versagt.
> > "Person", etc. geschieht, kann nicht festgestellt werden. Auf diese
> > "Dinge" hat die Naturwissenschaft ja keinen Zugriff.
*los*?
> > > > Elastizität feststellen, sein Material, etc. etc.
> > > Generationswechsel, Larvenstadien, etc.
Ernst Mayr? Du sprichst von etwas völlig Undefiniertem, von dem du so
tust, als wüsstest du, was es ist.
> Deiner Ansicht nach sein? Ach, das beantwortest Du bereits:
substantivieren kann und darf.
> > > > eine philosophische Frage ab, damit du nicht zugeben musst, dass
> > > > niemand weiß, was das *Leben* ist, und daher die Naturwissenschaft in
> > > > dieser Frage absolut nichts zu vermelden hat. Zum Unterschied von
> > > > einem Ball! Hierüber nämlich hat sie sehr viel zu sagen.
> > > metaphysischen Ansatz.
> > Begriff eigentlich steht.
nicht definiert werden kann.
> Wort "Gott" geht es mir ebenso. Dann nenne ich Biologie Lebewesenslehre.
> Ich habe kein Problem damit. Nur wenn man sich nicht um Worte streitet.
Definitionen. Ohne solche ist Wissenschaft undenkbar.
> > > Leben nicht?
> > überhaupt existiert).
Naturwissenschaftler Ernst Mayr widersprechen. ;-)
> > > "Leben" von den zweifellos erfahrbaren Lebe*wesen* abzugrenzen.
> richtig schreibst. Schon "Lebewesen" ist eine Abstraktion oder besser
> Verallgemeinerung auf die beobachteten Dinger.
definierter.
> > > Golfbälle eben nicht dazu. Und so gehören die Viren ja bekanntlich nic> ht
> > > zu den Lebewesen, weil sie keinen eigenen Stoffwechsel haben. In jeder
> > > Definition ist ein Stück Willkür enthalten, selbst in der Mathematik
> > > haben sie keinen Wahrheitsgehalt. Es geht nur, dass man weiss, worüber
> > > man spricht.
> > definiert. Das wäre sinnlos. Beispiel: "Ein Ball ist etwas, mit dem
> > Ballspieler spielen". Das ist keine Definition, denn jetzt weiß man ja
> > erst nicht, was ein Ball ist.
> > > > Über das Leben selbst ist hier ja haargenau null ausgesagt.
> > > nicht.
> > auch nur im Mindesten verständlich machen würde. Sage ich hingegen:
> > ein Ball ist etwas Rundes, dann wissen wir zumindest schon einmal,
> > dass Bälle rund sind.
> Ballizität sagen. Dann ist das Wort auch wieder drin.
ist keineswegs bloß eine "verbale Geschichte", sondern jeder weiß,
dass Bälle tatsächlich rund sind.
> > > und der Begriff "Ball" wie "Leben" Verallgemeinerungen sind.
Vermehrung ist nicht "Leben". Etc. etc.
Richtig ist natürlich, dass "Leben" von gar nix eine
"Verallgemeinerung" ist.
> > > obwohl du ihn nicht verstanden hast.
soll ich das auch wissen, wenn nicht einmal der berühmte
Wissenschaftler Mayr weiß, was "Leben" überhaupt ist?
Zu sagen: "Dein Leben ohne Lebewesen ist auch nur ein Gedanke" geht
also völlig an dem vorbei, was ich geschrieben habe.
> > > | haben, das es gar nicht gibt --- um dann jahrhundertelang über dieses
> > > | Phantom herumzuspekulieren. Das ist reine Zeitverschwendung. Wir
> > > | sollten über das reden, was es unbezweifelbar gibt, und nicht über
> > > | Dinge, die es bestenfalls nur in der Vorstellung gibt.
> > > <00a06a10-643c-4bc2-9b7f-5de959e9e...@k2g2000hse.googlegroups.com>
> > Skeptischer möchte ich es jetzt nicht ausdrücken.
> es jetzt nicht ausdrücken. :)
überhaupt sein soll.
> > > > falsifizierbar sein kann. Das sagt aber natürlich rein gar nichts üb> er
> > > > seine Existenz aus.
> > > darunter versteht. Und im Falle Leben, Stern und Ball haben wir darüber
> > > Anschauungsmaterial. Im Falle Gottes: Nichts.
> > andere sind Spekulationen.
> > Vergleich: Blinde/Sehende.
> selbst. Wenn diese reproduzierbar wören, hatte ich damit kein Problem.
> Ich hätte als Blinder auch kein Problem, damit, mich theoretisch mit
> Farbenlehre auseinanderzusetzen. Die ist aber in sich schlüssig und
> basiert auf intersubjektiven Wahrnehmungen, das kann ich auch
> feststellen, wenn ich selbst nicht sehen kann.
gibt einzig und allein nur *subjektive* Wahrnehmungen.
> > ist. Gott kann existieren oder auch nicht. Mehr lässt sich auf der
> > intellektuellen Ebene dazu nicht sagen.
Günter Gutjahr