Orkut Gmail Agenda Docs Web mais »
Grupos visitados recentemente | Ajuda | Acessar
Página inicial dos Grupos do Google
Mensagem sobre o tópico Wissenschaft und Glauben
O grupo no qual você está postando é um grupo da Usenet. As mensagens postadas neste grupo farão com que o seu e-mail fique visível para qualquer pessoa na internet.
Sua resposta não foi enviada.
Postagem publicada
 
De:
Para:
Cc:
Encaminhar para
Adicionar Cc | Adicionar Encaminhar para | Editar Assunto
Assunto:
Validação:
Com o objetivo de verificação, digite os caracteres que você vê na figura abaixo ou os números que ouvir ao clicar no ícone de acessibilidade. Ouça e digite os números que ouvir
 
Günter  
Ver perfil   Traduzir para Traduzido (ver original)
 Mais opções 7 fev 2008, 05:24
Grupos de notícias: de.soc.weltanschauung.christentum
De: "Günter" <marypa...@gmx.at>
Data: Wed, 6 Feb 2008 23:24:40 -0800 (PST)
Local: Qui 7 fev 2008 05:24
Assunto: Re: Wissenschaft und Glauben
On 6 Feb., 20:47, Martin Erren <m...@privacy.net> wrote:

> Günter meinte:

> > On 4 Feb., 22:50, Martin Erren <m...@privacy.net> wrote:
> > > Es ging um die Zersetzung des Körpers durch Abwesenheit von Leben.
> > > Abgesehen davon, dass diese wiederum durch Leben geschieht, kann man
> > > durchaus mit natürwissenschaftlichen Ansätzen an die Sache herangehen.>

> > Ja, soll man sogar.
> > Die "Abwesenheit von Leben" bezieht sich natürlich auf das Leben des
> > betreffenden Menschen, nicht der Bakterien, etc. Aber "Abwesenheit von
> > Leben" ist natürlich nur ein Notausdruck, den man nicht streng
> > wörtlich nehmen darf, denn was "Leben" ist, weiß ja niemand.

> Das ist Dein Problem, nicht meines.

Nein, es ist auch deines. Denn du kannst natürlich nicht von "Leben"
sprechen, wenn du gar nicht wissen kannst, was es ist. S.z.B. der
thread "Leben ohne Wesen". Es ist übrigens auch, wie Werner Merk per
Zitat indirekt hingewiesen hat, das Problem großer Wissenschaftler wie
z.B. Ernst Mayr:
"Immer wieder hat man versucht, 'Leben' zu definieren. Diese
Bemühungen sind ziemlich zwecklos, besteht doch heute keinerlei
Zweifel mehr daran, daß es keine spezielle Substanz, keinen Gegenstand
und keine Kraft gibt, von der man sagen kann sie sei Leben."

> Warum soll man das nicht wissen? Man
> kann sogar das Leben eines Menschen künstlich verlängern. Es besteht
> einfach in der Summe der Körperfunktionen.

Es gibt keine "Summe der Körperfunktionen"". Wenn man Körperfunktionen
addiert, kommt eine Zahl heraus, aber nicht "Leben".

> > > Man kann aber auch behaupten, ein mystisches Subjekt sei dafür
> > > verantwortlich.

> > Man darf es jedenfalls nicht kategorisch ausschließen.

> Das tut man ja auch nicht.

> > > Die Wirksamkeit der Wünschelrute kann auch mit
> > > natürwissenschaftlichen Ansätzen überprüft (und im Einzelfall wied> erlegt)
> > > werden. Der Ansatz der Wünschelrutengänger ist jedoch ein anderer. Die>
> > > Fakten sind wurscht, wenn schon der Ansatz nicht stimmt.

> > Ich sehe keinen Zusammenhang mit dem von dir genannten "mystischen
> > Subjekt".

> Der Wünschelrutengänger glaubt an die magischen Fähigkeiten der Rute. Der
> Wissenschaftler stellt fest, dass die Ergebnisse (=Fakten) nicht über dem
> statistisch erwarten liegen.

> > > So rätselhaft ist das gar nicht. Zum Beispiel wissen wir, dass ein Mensc> h
> > > nicht plötzlich tot ist. Die inneren Organe arbeiten noch eine ganze
> > > Weile weiter.

> > Die "inneren Organe" sind aber nicht "der Mensch".

> Sondern ein Teil von ihm.

Nein. Wir *haben* einen Körper, aber wir *sind* nicht der Körper.
Jeder sagt: "Mein Körper".

> > Hier stehen wir vor
> > dem nächsten Problem, nämlich der Definition von "Mensch".

> Zweibeiner ohne Flügel würde ich sagen. Wie gesagt geht es bei
> Definitionen *nur* darum das Objekt von anderen abzugrenzen.

> > Wer oder
> > was stirbt hier eigentlich? Festzustellen ist lediglich, dass der
> > physische Körper versagt.

> Und darum geht es.

Wer ist es, der stirbt?

> > Was mit dem Bewusstsein, dem sog."Ich", der
> > "Person", etc. geschieht, kann nicht festgestellt werden. Auf diese
> > "Dinge" hat die Naturwissenschaft ja keinen Zugriff.

> Stimmt, das sind angedichtete Sachen, die nicht falsifizierbar sind.

Bewusstsein ist eine "angedichtete Sache"?? Bist du etwa bewusst-
*los*?

> > > > Man kann einen Ball außerdem wägen, seine Größe messen, seine
> > > > Elastizität feststellen, sein Material, etc. etc.

> > > Das kann man bei Leben auch. Wie alt werden sie, haben sie
> > > Generationswechsel, Larvenstadien, etc.

> > Ja *sie* - die Lebe*wesen*, nicht das ominöse Ding namens "Leben".

> Ein Leben ohne Lebewesen kann ich mir schlecht vorstellen.

Was ist "Leben"? Weißt du hier mehr als der bekannte Wissenschaftler
Ernst Mayr? Du sprichst von etwas völlig Undefiniertem, von dem du so
tust, als wüsstest du, was es ist.

> Was soll das
> Deiner Ansicht nach sein? Ach, das beantwortest Du bereits:

Ich bin der Meinung jener, dass man das Verb "leben"  nicht
substantivieren kann und darf.

> > > > Du lenkst hier auf
> > > > eine philosophische Frage ab, damit du nicht zugeben musst, dass
> > > > niemand weiß, was das *Leben* ist, und daher die Naturwissenschaft in
> > > > dieser Frage absolut nichts zu vermelden hat. Zum Unterschied von
> > > > einem Ball! Hierüber nämlich hat sie sehr viel zu sagen.

> > > Es ist eine philosophische Frage. Und du vertrittst hier einen
> > > metaphysischen Ansatz.

> > Überhaupt nicht. Ich weiß nicht, was "Leben" sein soll, wofür dieser
> > Begriff eigentlich steht.

> Dann verwende in nicht.

Aber wieso denn nicht? Ich verwende ihn, wenn ich sage, dass "Leben"
nicht definiert werden kann.

> Nimm das Wort einfach nicht in den Mund. Mit dem
> Wort "Gott" geht es mir ebenso. Dann nenne ich Biologie Lebewesenslehre.
> Ich habe kein Problem damit. Nur wenn man sich nicht um Worte streitet.

Es geht keineswegs um einen Streit der Worte, sondern um präzise
Definitionen. Ohne solche ist Wissenschaft undenkbar.

> > > Und warum bitteschön kann sie bei einem Ball sehr viel sagen und bei
> > > Leben nicht?

> > Weil das eine stofflich ist, und das andere nicht (falls es denn
> > überhaupt existiert).

> Und wenn ich nun davon ausgehe, dass es stofflich ist?

Geh''' lieber nicht davon aus, denn dann würdest du dem großen
Naturwissenschaftler Ernst Mayr widersprechen. ;-)

> > > Wieso "mit sich selber"? Du versuchst ja selbst, das abstraktere Wort
> > > "Leben" von den zweifellos erfahrbaren Lebe*wesen* abzugrenzen.

> > Leben (X) kommt in Lebewesen (X-Wesen) ebenfalls vor.

> Deshalb ist es trotzdem eine Abstraktion, und nicht das Selbe wie du
> richtig schreibst. Schon "Lebewesen" ist eine Abstraktion oder besser
> Verallgemeinerung auf die beobachteten Dinger.

Man kann tausendmal von "Leben" sprechen, davon wird der Begriff nicht
definierter.

> > > Wenn Du in die Definition "Ball" aufnimmst, dass luftgefüllt ist, gehö> ren
> > > Golfbälle eben nicht dazu. Und so gehören die Viren ja bekanntlich nic> ht
> > > zu den Lebewesen, weil sie keinen eigenen Stoffwechsel haben. In jeder
> > > Definition ist ein Stück Willkür enthalten, selbst in der Mathematik
> > > haben sie keinen Wahrheitsgehalt. Es geht nur, dass man weiss, worüber
> > > man spricht.

> > "Ball" wird niemals mit "Ball" oder einer Wortkombination mit "Ball"
> > definiert. Das wäre sinnlos. Beispiel: "Ein Ball ist etwas, mit dem
> > Ballspieler spielen". Das ist keine Definition, denn jetzt weiß man ja
> > erst nicht, was ein Ball ist.
> > > > Über das Leben selbst ist hier ja haargenau null ausgesagt.

> > > Was ist das: "Das Leben selbst"? Den Ball 'an sich' gibt es ja auch
> > > nicht.

> > Ich meine: es wird keine Aussage über das "Leben" getroffen, die es
> > auch nur im Mindesten verständlich machen würde. Sage ich hingegen:
> > ein Ball ist etwas Rundes, dann wissen wir zumindest schon einmal,
> > dass Bälle rund sind.

> Das sind verbale Geschichten. Statt Rundheit könnte ich ja auch
> Ballizität sagen. Dann ist das Wort auch wieder drin.

Ich habe aber eben nicht "Ballizität" gesagt, sondern "rund". Und das
ist keineswegs bloß eine "verbale Geschichte", sondern jeder weiß,
dass Bälle tatsächlich rund sind.

> > > Der Unterschied ist, dass Lebewesen erfahrbare Gegenstände sind wie Bä> lle
> > > und der Begriff "Ball" wie "Leben" Verallgemeinerungen sind.

> > Von was soll "Leben" eine Verallgemeinerung sein?

> Von den Eigenschaften, die Lebewesen besitzen.

Welche? Stoffwechsel? Stoffwechsel ist nicht "Leben". Vermehrung? Auch
Vermehrung ist nicht "Leben". Etc. etc.
Richtig ist natürlich, dass "Leben"  von gar nix eine
"Verallgemeinerung" ist.

> > > Doch, das tut es. Es ist der Unterschied, auf den Du beharren möchtest,
> > > obwohl du ihn nicht verstanden hast.

> > Das "Ding an sich" ist nur ein Gedanke.

> Dein Leben ohne Lebewesen ist auch nur ein Gedanke.

Ich habe niemals behauptet, dass es "Leben" ohne Lebewesen gibt. Woher
soll ich das auch wissen, wenn nicht einmal der berühmte
Wissenschaftler Mayr weiß, was "Leben" überhaupt ist?
Zu sagen: "Dein Leben ohne Lebewesen ist auch nur ein Gedanke" geht
also völlig an dem vorbei, was ich geschrieben habe.

> > > In einem lichten Moment hast Du geschrieben:

> > > | Wir lernen vor allem, dass sich Menschen hier ein Ding ausgedacht
> > > | haben, das es gar nicht gibt --- um dann jahrhundertelang über dieses
> > > | Phantom herumzuspekulieren. Das ist reine Zeitverschwendung. Wir
> > > | sollten über das reden, was es unbezweifelbar gibt, und nicht über
> > > | Dinge, die es bestenfalls nur in der Vorstellung gibt.
> > > <00a06a10-643c-4bc2-9b7f-5de959e9e...@k2g2000hse.googlegroups.com>

> > > Leider hast Du diese Linie nicht aufrechterhalten können.

> > Denke schon. Ob es sowas wie "Leben" tatsächlich gibt, ist fraglich.
> > Skeptischer möchte ich es jetzt nicht ausdrücken.

> Leben ohne Lebewesen gibt es wahrscheinlich nicht. Skeptischer möchte ich
> es jetzt nicht ausdrücken. :)

OK ;-) Und nun sage ich ganz deutlich: kein Schwein weiß, was "Leben"
überhaupt sein soll.

> > > > Zweitens: Selbst Dummköpfe verstehen, dass Gott natürlich nicht
> > > > falsifizierbar sein kann. Das sagt aber natürlich rein gar nichts üb> er
> > > > seine Existenz aus.

> > > Das ist richtig. Erstmal sollte man sich jedoch klarmachen, was man
> > > darunter versteht. Und im Falle Leben, Stern und Ball haben wir darüber
> > > Anschauungsmaterial. Im Falle Gottes: Nichts.

> > Doch: die Gotteserfahrung. Das ist das einzige, was zählt. Alles
> > andere sind Spekulationen.
> > Vergleich: Blinde/Sehende.

> "Gotteserfahrung" ist kein Anschauungsmaterial, sondern die Anschauung
> selbst. Wenn diese reproduzierbar wören, hatte ich damit kein Problem.
> Ich hätte als Blinder auch kein Problem, damit, mich theoretisch mit
> Farbenlehre auseinanderzusetzen. Die ist aber in sich schlüssig und
> basiert auf intersubjektiven Wahrnehmungen, das kann ich auch
> feststellen, wenn ich selbst nicht sehen kann.

Was sind "intersubjektive Wahrnehmungen"? Sowas gibt's gar nicht. Es
gibt einzig und allein nur *subjektive* Wahrnehmungen.

> > > Von wem? Von Dir etwa?

> > Nein, in der Gottesdiskussion, die sowieso schon längst abgeschlossen
> > ist. Gott kann existieren oder auch nicht. Mehr lässt sich auf der
> > intellektuellen Ebene dazu nicht sagen.

> LOL. Wenn der Hahn kräht auf dem Mist...

Schon gut, Martin.. ;-)

Grüße
Günter Gutjahr


    Responder ao autor    Encaminhar  
É necessário Acessar antes de postar mensagens.
Para postar uma mensagem você precisa primeiro participar deste grupo.
Atualize seu apelido na página de configurações da inscrição antes de postar.
Você não tem a permissão necessária para postar.

Criar um grupo - Grupos do Google - Página inicial do Google - Termos de Uso - Política de Privacidade
©2009 Google