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Wissenschaft und Glauben
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Gaurahari  
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 Mais opções 4 fev 2008, 13:13
Grupos de notícias: de.sci.theologie, de.soc.weltanschauung.christentum
De: Gaurahari <newsgro...@gaurahari.ch>
Data: Mon, 04 Feb 2008 16:13:29 +0100
Local: Seg 4 fev 2008 13:13
Assunto: Re: Wissenschaft und Glauben

Benno Hartwig wrote:
> "Gaurahari" <newsgro...@gaurahari.ch> schrieb

[...]
> Andererseits ein einzelnes Wesen, mit Willen, Wünschen,
> Erwartungen, Phantasie, und vor allem der
> Macht, aus dem absoluten Nichts heraus Raum, Materie,
> Strukturen, die o.a. Gesetze, und vielleicht auch Leben,
> Bewußtsein und Intelligenz zu schaffen.
> (noch mehr Eigenschaften und Befähigungen?)
> :o(

Irgendwann einmal wirst du es auch verstehen, keine Angst, es wird dich
mit Freude erfüllen. :-)

Gaurahari

--
Meine FAQ's zu diversen Themen:

http://www.bhakti-yoga.ch/FAQ/


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Martin Erren  
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 Mais opções 4 fev 2008, 19:50
Grupos de notícias: de.soc.weltanschauung.christentum
De: Martin Erren <m...@privacy.net>
Data: 4 Feb 2008 21:50:49 GMT
Local: Seg 4 fev 2008 19:50
Assunto: Re: Wissenschaft und Glauben
Günter meinte:

> > Es ist nicht nur ein Widerspruch zu den natwiss. Fakten. Es ist ein
> > Widerspruch zum naturwissenschaftlichen Ansatz.

> Deine Aufforderung hat keineswegs gelautet, ich solle mich mit dem
> "naturwissenschaftlichen Ansatz" beschäftigen, sondern ich solle mich
> mit der *Natur* beschäftigen. Ich zitiere: "Beschäftigt ihr euch
> erstmal mit der Natur, und dem, was wir darüber wissen
> (=Naturwissenschaft), bevor ihr eure ignoranten Thesen aufstellt."
> Zitat Ende.

Ich setzte als bekannt heraus, wie man zu naturwissenschaftlichen
Theorien und Fakten kommt. Von Fakten sprach ich übrigens nicht, das hast
Du aufgebracht.

> Und was bitteschön soll das heißen: "Es ist *nicht nur* ein
> Widerspruch zu den natwiss. Fakten."? Welche "Fakten" meinst du denn
> hier? Dürfte man dies endlich einmal erfahren? Oder phantasierst du
> nur?

Es ging um die Zersetzung des Körpers durch Abwesenheit von Leben.
Abgesehen davon, dass diese wiederum durch Leben geschieht, kann man
durchaus mit natürwissenschaftlichen Ansätzen an die Sache herangehen.
Man kann aber auch behaupten, ein mystisches Subjekt sei dafür
verantwortlich. Die Wirksamkeit der Wünschelrute kann auch mit
natürwissenschaftlichen Ansätzen überprüft (und im Einzelfall wiederlegt)
werden. Der Ansatz der Wünschelrutengänger ist jedoch ein anderer. Die
Fakten sind wurscht, wenn schon der Ansatz nicht stimmt.

> > Zugleich wird behauptet,
> > niemand wisse, was das Leben sei, aber im nächsten Atemzug "weiss" man,
> > dass der Körper wegen der Abwesenheit von Leben zerfällt.

> Und wo ist hier ein Widerspruch? Nicht zu wissen, was "Leben"
> eigentlich ist, bedeutet ja keineswegs, dass wir sein
> Nichtvorhandensein nicht als den Grund für den Tod erkennen könnten.

Natürlich bedeutet es das. Wie kannst du es dann von anderen Dingen
abgrenzen? Genausogut könntest du behaupten, der Sensemann sei es
gewesen.

> Oder kennt Herr Erren etwa nicht den Unterschied zwischen einem
> lebenden Menschen und einer Leiche? Für wie blöde hältst du uns
> eigentlich? Jeder weiß, dass ein Mensch tot ist, wenn er nicht mehr
> *lebt*. Was also fehlt hier? Natürlich jenes rätselhafte "Ding" das
> wir das "Leben" nennen.

So rätselhaft ist das gar nicht. Zum Beispiel wissen wir, dass ein Mensch
nicht plötzlich tot ist. Die inneren Organe arbeiten noch eine ganze
Weile weiter. Und an der Herz-Lungenmaschiene kann man einen Hirntoten
inzwischen fast unbegrenzt künstlich lebendig halten. Hört die
Durchblutung und die Sauerstoffversorgung auf, fangen die Enzyme an, Amok
zu laufen, dann kommen anaerobe Fäulnisprozesse und schliesslich die
aerobe Verwesung. Darüber ist viel bekannt. Aber man schafelt lieber von
einem "rätselhaften 'Ding' das wir das "Leben" nennen". Auch noch "wir".
Mich nimmst Du bitte aus.

> > > Und was das "Leben" betrifft: wenn du weißt, was es ist, dann erklär> e
> > > es doch. Aber bitte mit wissenschaftlicher Untermauerung, nicht
> > > einfach nur phantasieren.

> > Ich wiederhole mich ungern. Daher ein Beispiel als letzter Versuch: Du
> > willst mir erklären was ein Ball ist. Du bringst Sätze wie: Er ist run> d,
> > kugelförmig, und mehr oder weniger elastisch. Diese Sätze sind alle
> > richtig, doch sie beschreiben den Ball nur. Den Ball "an sich" gibt es
> > nicht, und ich könnte mit dem selben Recht behaupten, niemand wisse, was>
> > ein Ball ist. Dabei weiss es jedes Kind.

> Dir fällt offenbar gar nicht auf, dass jeder Mensch weiß, was ein Ball
> ist.

Das sag ich ja, jedes Kind weiss es.

> Man kann einen Ball außerdem wägen, seine Größe messen, seine
> Elastizität feststellen, sein Material, etc. etc.

Das kann man bei Leben auch. Wie alt werden sie, haben sie
Generationswechsel, Larvenstadien, etc.

> Du lenkst hier auf
> eine philosophische Frage ab, damit du nicht zugeben musst, dass
> niemand weiß, was das *Leben* ist, und daher die Naturwissenschaft in
> dieser Frage absolut nichts zu vermelden hat. Zum Unterschied von
> einem Ball! Hierüber nämlich hat sie sehr viel zu sagen.

Es ist eine philosophische Frage. Und du vertrittst hier einen
metaphysischen Ansatz.

Und warum bitteschön kann sie bei einem Ball sehr viel sagen und bei
Leben nicht?

> > Der Platonismus ("Welt der Ideen"=Metaphyik) hat in der Naturwissenschaf> t
> > keinen Bestand.

> Wer sprach je vom Platonismus? Ich habe niemals behauptet, dass dieser
> in der Naturwissenschaft "Bestand hätte". Was hat das überhaupt damit
> zu tun, ob die Naturwissenschaft weiß, was Leben ist oder nicht?
> Du faselst kompletten Unsinn daher, um von der Frage abzulenken, von
> der wir sprechen.

Nur weil Du es nicht verstehst, ist es kein Unsinn. Du vertrittst einen
metaphysischen Ansatz, wie Platon. Ein Konzept hast du allerdings nicht,
zugegeben (s.u.)

> > Weil sie nicht in deinem Sinne ist.

> Bist du schwerhörig? Bei wikipedia ist "Leben" nicht definiert!

Meinst du es wird wahrer, wenn du etwas wiederholt behauptest? Definiere
Ball. Und ich sage Dir, niemand kann wissen, was ein Ball ist, und Deine
Definition ist falsch, weil sie nur Eigenschaften des Balls auflistet.

> Schon die beiden ersten Sätze sind Nonsens:

> 1. Leben ist die charakteristische Eigenschaft, die Lebewesen von
> bloßer Materie unterscheidet. 2. Wesentliche Merkmale sind Stoff- und
> Energieaustausch mit der Umwelt sowie Fortpflanzung und Wachstum.

> Ad 1:
> a) Man kann einen Begriff nicht mit sich selber definieren. Genau das
> geschieht hier aber: "*Leben* ist die charakteristische Eigenschaft,
> die *Lebe*wesen von bloßer Materie unterscheidet." Diese Aussage
> entspricht folgender: "X ist die charakteristische Eigenschaft, die X-
> Wesen von allem anderen unterscheidet." Wir haben es hier also mit
> einer klaren Pseudo-Definition zu tun.

Wieso "mit sich selber"? Du versuchst ja selbst, das abstraktere Wort
"Leben" von den zweifellos erfahrbaren Lebe*wesen* abzugrenzen.

Wenn Du in die Definition "Ball" aufnimmst, dass luftgefüllt ist, gehören
Golfbälle eben nicht dazu. Und so gehören die Viren ja bekanntlich nicht
zu den Lebewesen, weil sie keinen eigenen Stoffwechsel haben. In jeder
Definition ist ein Stück Willkür enthalten, selbst in der Mathematik
haben sie keinen Wahrheitsgehalt. Es geht nur, dass man weiss, worüber
man spricht.

> Über das Leben selbst ist hier ja haargenau null ausgesagt.

Was ist das: "Das Leben selbst"? Den Ball 'an sich' gibt es ja auch
nicht.

> b) Dass Leben eine *Eigenschaft* sei, ist eine reine
> Willkürbehauptung, deren Unsinn bei ein wenig Nachdenken auch evident
> wird: Wer ist es denn, der diese angebliche Eigenschaft hat? Etwa ein
> *Nicht*-Lebender???

Ich würde auch lieber von "Eigenschaften" reden, wie Stoffwechsel,
Reproduktion, etc. Ein Ding ist in der Naturwissenschaft die Summe seiner
Eigenschaften, oder besser gesagt: Nur daran erkennbar.

> Ad 2: Die hier aufgezählten Merkmale sind eben gar nicht Merkmale des
> Lebens, sondern der Lebe*wesen*. "Leben" und "Lebewesen" ist aber
> natürlich nicht dasselbe.

Natürlich ist es nicht das Selbe. Wenn Du das begriffen hättest, hättest
Du nicht geschrieben: "Man kann einen Begriff nicht mit sich selber
definieren".

> Das geht ja bereits aus dem ersten Satz
> hervor, wo den Lebewesen das Leben als Eigenschaft (!) zugesprochen
> wird.

Der Unterschied ist, dass Lebewesen erfahrbare Gegenstände sind wie Bälle
und der Begriff "Ball" wie "Leben" Verallgemeinerungen sind.

Genausogut könnte ich schwurbeln: Es gibt keinen Ball, es gibt Fußbälle,
Golfbälle, Medizinbälle und den Opernball. Niemand kann wissen, was ein
Ball ist.

> Man sieht also...

Blubb.

> > Es reicht, wenn man weiss, worüber man
> > spricht. Was das "Ding an sich" ist, ist der Naturwissenschaft schnurz.

> Kein Mensch außer dir hat hier vom "Ding an sich" gesprochen. Es tut
> auch absolut nichts zur Sache.

Doch, das tut es. Es ist der Unterschied, auf den Du beharren möchtest,
obwohl du ihn nicht verstanden hast.

> > Geschenkt. Nenn es Athman, dann wissen wir, dass du vom unerschaffenen
> > Teil redest. Ich leugne diesen Teil. Einfach, weil nicht darauf hinweist.

> Du weißt nicht einmal, dass man Atman ohne "h" schreibt. Groß den Mund
> aufmachen und den Oberlehrer spielen, das kannst du. Und lügen.

Aha. Nur weil ich nicht dem Gaunahari nachplappere wie Du? Ist doch
wurscht, wie man es schreibt, wenn man weiss worüber man redet. Aber das
tut man in dem Fall nicht. Google mal nach "Athman". Wusste gar nicht,
dass es das auch gibt. "Athman" ist wohl mehr Seele und "Atman" mehr
Selbst, worin immer auch der Unterschied bestehen mag. Mir ist das
Schnurz. Das überlasse ich den Gurus.

In einem lichten Moment hast Du geschrieben:

| Wir lernen vor allem, dass sich Menschen hier ein Ding ausgedacht
| haben, das es gar nicht gibt --- um dann jahrhundertelang über dieses
| Phantom herumzuspekulieren. Das ist reine Zeitverschwendung. Wir
| sollten über das reden, was es unbezweifelbar gibt, und nicht über
| Dinge, die es bestenfalls nur in der Vorstellung gibt.
<00a06a10-643c-4bc2-9b7f-5de959e9e...@k2g2000hse.googlegroups.com>

Leider hast Du diese Linie nicht aufrechterhalten können.

> > Woher willst du ausserhalb des naturwisschenschaflichen
> > Falsifizierungsprozess entscheiden, welche Hypothesen reine
> > Lückenbüsserhypothesen sind und welche Bestand haben? Wenn sie deinem
> > metaphysischen Konzept das Wasser abgraben.

> Und phantasieren kannst du auch großartig. Ich habe überhaupt kein
> "metaphysisches Konzept".

"Konzept" ist etwas hochgegriffen, stimmt.

> > Aber das ist ja völlig Deiner
> > Willkür ausgesetzt.

> Von welcher "Willkür" phantasierst du hier? Wenn du mir Willkür
> unterstellst, dann möchte ich dafür Belege sehen. Zitate, bitte! Wo
> wann wie und inwiefern bin ich willkürlich? Mit bloßen
> Märchenbehauptungen kommst du hier nicht weiter.

Z.B. dass Abstraktionen wie "Ball" und "Stern" Subjekte sein können, ...

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Günter  
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 Mais opções 5 fev 2008, 11:52
Grupos de notícias: de.soc.weltanschauung.christentum
De: "Günter" <marypa...@gmx.at>
Data: Tue, 5 Feb 2008 05:52:13 -0800 (PST)
Local: Ter 5 fev 2008 11:52
Assunto: Re: Wissenschaft und Glauben
On 4 Feb., 22:50, Martin Erren <m...@privacy.net> wrote:

> Günter meinte:

> > > Es ist nicht nur ein Widerspruch zu den natwiss. Fakten. Es ist ein
> > > Widerspruch zum naturwissenschaftlichen Ansatz.

> > Deine Aufforderung hat keineswegs gelautet, ich solle mich mit dem
> > "naturwissenschaftlichen Ansatz" beschäftigen, sondern ich solle mich
> > mit der *Natur* beschäftigen. Ich zitiere: "Beschäftigt ihr euch
> > erstmal mit der Natur, und dem, was wir darüber wissen
> > (=Naturwissenschaft), bevor ihr eure ignoranten Thesen aufstellt."
> > Zitat Ende.

> Ich setzte als bekannt heraus, wie man zu naturwissenschaftlichen
> Theorien und Fakten kommt. Von Fakten sprach ich übrigens nicht, das hast
> Du aufgebracht.

Damit ist jetzt aber die Frage nicht beantwortet, wie du überhaupt
darauf kommst, dass ich mich "erstmal mit der Natur" beschäftigen
soll. Ich meine, hinter dieser Aufforderung muss ja irgendein
konkreter Grund stecken.

> > Und was bitteschön soll das heißen: "Es ist *nicht nur* ein
> > Widerspruch zu den natwiss. Fakten."? Welche "Fakten" meinst du denn
> > hier? Dürfte man dies endlich einmal erfahren? Oder phantasierst du
> > nur?

> Es ging um die Zersetzung des Körpers durch Abwesenheit von Leben.
> Abgesehen davon, dass diese wiederum durch Leben geschieht, kann man
> durchaus mit natürwissenschaftlichen Ansätzen an die Sache herangehen.

Ja, soll man sogar.
Die "Abwesenheit von Leben" bezieht sich natürlich auf das Leben des
betreffenden Menschen, nicht der Bakterien, etc. Aber "Abwesenheit von
Leben" ist natürlich nur ein Notausdruck, den man nicht streng
wörtlich nehmen darf, denn was "Leben" ist, weiß ja niemand.

> Man kann aber auch behaupten, ein mystisches Subjekt sei dafür
> verantwortlich.

Man darf es jedenfalls nicht kategorisch ausschließen.

> Die Wirksamkeit der Wünschelrute kann auch mit
> natürwissenschaftlichen Ansätzen überprüft (und im Einzelfall wiederlegt)
> werden. Der Ansatz der Wünschelrutengänger ist jedoch ein anderer. Die
> Fakten sind wurscht, wenn schon der Ansatz nicht stimmt.

Ich sehe keinen Zusammenhang mit dem von dir genannten "mystischen
Subjekt".

> > > Zugleich wird behauptet,
> > > niemand wisse, was das Leben sei, aber im nächsten Atemzug "weiss" man,
> > > dass der Körper wegen der Abwesenheit von Leben zerfällt.

> > Und wo ist hier ein Widerspruch? Nicht zu wissen, was "Leben"
> > eigentlich ist, bedeutet ja keineswegs, dass wir sein
> > Nichtvorhandensein nicht als den Grund für den Tod erkennen könnten.

> Natürlich bedeutet es das. Wie kannst du es dann von anderen Dingen
> abgrenzen? Genausogut könntest du behaupten, der Sensemann sei es
> gewesen.

Streng genommen hast du recht, ja. Es dreht sich alles um die Frage,
was "Leben" überhaupt ist, und das wissen wir eben nicht. Ja, wie
Sabine indirekt in einer guten Geschichte hingewiesen hat, wissen wir
nicht einmal, ob man das Verb "leben" überhaupt substantivieren kann
und darf.

> > Oder kennt Herr Erren etwa nicht den Unterschied zwischen einem
> > lebenden Menschen und einer Leiche? Für wie blöde hältst du uns
> > eigentlich? Jeder weiß, dass ein Mensch tot ist, wenn er nicht mehr
> > *lebt*. Was also fehlt hier? Natürlich jenes rätselhafte "Ding" das
> > wir das "Leben" nennen.

> So rätselhaft ist das gar nicht. Zum Beispiel wissen wir, dass ein Mensch
> nicht plötzlich tot ist. Die inneren Organe arbeiten noch eine ganze
> Weile weiter.

Die "inneren Organe" sind aber nicht "der Mensch". Hier stehen wir vor
dem nächsten Problem, nämlich der Definition von "Mensch". Wer oder
was stirbt hier eigentlich? Festzustellen ist lediglich, dass der
physische Körper versagt. Was mit dem Bewusstsein, dem sog."Ich", der
"Person", etc. geschieht, kann nicht festgestellt werden. Auf diese
"Dinge" hat die Naturwissenschaft ja keinen Zugriff.

> Und an der Herz-Lungenmaschiene kann man einen Hirntoten
> inzwischen fast unbegrenzt künstlich lebendig halten. Hört die
> Durchblutung und die Sauerstoffversorgung auf, fangen die Enzyme an, Amok
> zu laufen, dann kommen anaerobe Fäulnisprozesse und schliesslich die
> aerobe Verwesung. Darüber ist viel bekannt. Aber man schafelt lieber von
> einem "rätselhaften 'Ding' das wir das "Leben" nennen". Auch noch "wir".
> Mich nimmst Du bitte aus.

Ich gebe dir völlig recht. Von "Leben" spreche auch ich nur hier
notgedrungen in dieser Diskussion, ansonsten ist mir der Begriff mehr
als suspekt.

Ja, das habe ich leider überlesen. Bin erst später draufgekommen.

> > Man kann einen Ball außerdem wägen, seine Größe messen, seine
> > Elastizität feststellen, sein Material, etc. etc.

> Das kann man bei Leben auch. Wie alt werden sie, haben sie
> Generationswechsel, Larvenstadien, etc.

Ja *sie* - die Lebe*wesen*, nicht das ominöse Ding namens "Leben".

> > Du lenkst hier auf
> > eine philosophische Frage ab, damit du nicht zugeben musst, dass
> > niemand weiß, was das *Leben* ist, und daher die Naturwissenschaft in
> > dieser Frage absolut nichts zu vermelden hat. Zum Unterschied von
> > einem Ball! Hierüber nämlich hat sie sehr viel zu sagen.

> Es ist eine philosophische Frage. Und du vertrittst hier einen
> metaphysischen Ansatz.

Überhaupt nicht. Ich weiß nicht, was "Leben" sein soll, wofür dieser
Begriff eigentlich steht. Das ist alles. Nix von "Metaphysik". Und es
existiert ja auch keine einzige unwidersprochene Definition (bzw.
Pseudodefinmition) davon.

> Und warum bitteschön kann sie bei einem Ball sehr viel sagen und bei
> Leben nicht?

Weil das eine stofflich ist, und das andere nicht (falls es denn
überhaupt existiert).

> > > Der Platonismus ("Welt der Ideen"=Metaphyik) hat in der Naturwissenschaf> t
> > > keinen Bestand.

> > Wer sprach je vom Platonismus? Ich habe niemals behauptet, dass dieser
> > in der Naturwissenschaft "Bestand hätte". Was hat das überhaupt damit
> > zu tun, ob die Naturwissenschaft weiß, was Leben ist oder nicht?
> > Du faselst kompletten Unsinn daher, um von der Frage abzulenken, von
> > der wir sprechen.

> Nur weil Du es nicht verstehst, ist es kein Unsinn. Du vertrittst einen
> metaphysischen Ansatz, wie Platon. Ein Konzept hast du allerdings nicht,
> zugegeben (s.u.)

Ich denke, das haben wir geklärt. Ich vertrete keinen metaphysischen
Ansatz.

> > > Weil sie nicht in deinem Sinne ist.

> > Bist du schwerhörig? Bei wikipedia ist "Leben" nicht definiert!

> Meinst du es wird wahrer, wenn du etwas wiederholt behauptest? Definiere
> Ball. Und ich sage Dir, niemand kann wissen, was ein Ball ist, und Deine
> Definition ist falsch, weil sie nur Eigenschaften des Balls auflistet.

Was ein Ball ist, weiß jeder, was Leben ist, weiß niemand.

Leben (X) kommt in Lebewesen (X-Wesen) ebenfalls vor.

> Wenn Du in die Definition "Ball" aufnimmst, dass luftgefüllt ist, gehören
> Golfbälle eben nicht dazu. Und so gehören die Viren ja bekanntlich nicht
> zu den Lebewesen, weil sie keinen eigenen Stoffwechsel haben. In jeder
> Definition ist ein Stück Willkür enthalten, selbst in der Mathematik
> haben sie keinen Wahrheitsgehalt. Es geht nur, dass man weiss, worüber
> man spricht.

"Ball" wird niemals mit "Ball" oder einer Wortkombination mit "Ball"
definiert. Das wäre sinnlos. Beispiel: "Ein Ball ist etwas, mit dem
Ballspieler spielen". Das ist keine Definition, denn jetzt weiß man ja
erst nicht, was ein Ball ist.

> > Über das Leben selbst ist hier ja haargenau null ausgesagt.

> Was ist das: "Das Leben selbst"? Den Ball 'an sich' gibt es ja auch
> nicht.

Ich meine: es wird keine Aussage über das "Leben" getroffen, die es
auch nur im Mindesten verständlich machen würde. Sage ich hingegen:
ein Ball ist etwas Rundes, dann wissen wir zumindest schon einmal,
dass Bälle rund sind.

> > b) Dass Leben eine *Eigenschaft* sei, ist eine reine
> > Willkürbehauptung, deren Unsinn bei ein wenig Nachdenken auch evident
> > wird: Wer ist es denn, der diese angebliche Eigenschaft hat? Etwa ein
> > *Nicht*-Lebender???

> Ich würde auch lieber von "Eigenschaften" reden, wie Stoffwechsel,
> Reproduktion, etc. Ein Ding ist in der Naturwissenschaft die Summe seiner
> Eigenschaften, oder besser gesagt: Nur daran erkennbar.

Ja. Anders geht's nicht. Aber was sind die Eigenschaften von "Leben"?
(wohlgemerkt: nicht von Lebe*wesen*). Wir kennen keine einzige. Oder
kennst du eine? Was ...

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Assunto da discussão alterado para Seele = unsterblich" de Benedikt Rosenau
Benedikt Rosenau  
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 Mais opções 6 fev 2008, 16:00
Grupos de notícias: de.soc.weltanschauung.christentum, de.sci.theologie
Encaminhar para: de.soc.weltanschauung.christentum
De: Benedikt Rosenau <rose...@imperial.addict.de>
Data: Wed, 6 Feb 2008 18:00:05 +0000 (UTC)
Local: Qua 6 fev 2008 16:00
Assunto: Re: Seele = unsterblich
Francis Kaderli schreibt als Gaurahari <newsgro...@gaurahari.ch>:

>> Im Gegensatz zu dem technischen Versager Guenter Gutjahr hat Kaderli
>> auch nicht die Ausrede, nicht zu wissen, was ein Crosspost ist. Er
>> weiss, was sie sind, und er verwendet sie mit Vorsatz.
> Ja, Luegenbaron Rosenau, fuehlt sich gestoert.

  ^^
Kaderli gibt also zu, dass er weiss, was ein Crosspost ist, und
dass er sie mit Vorsatz verwendet. Demnach war seine Behauptung,
nicht auf de.soc.weltanschauung.buddhismus geschrieben zu haben
ebenso wie seine jaemmerliche Ausrede eine durchschaubare Luege.

Kaderli merkt, dass er mit dem Ruecken zur Wand steht, und
er versucht, Ablenkungsmanoever abzuziehen. Deswegen befoerdert
er mich zum Luegenbaron. Die Nummer nennt sich "Haltet den Dieb".

Kaderli ist im Auftrag einer Sekte unterwegs. Er wird alles
tun, was sie von ihm will. Wahrheit ist ihm dabei voellig
egal, denn seine Hindusekte hat Wahrheit fuer ihn umdefiniert.
   Benedikt


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Assunto da discussão alterado para Wissenschaft und Glauben" de Martin Erren
Martin Erren  
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 Mais opções 6 fev 2008, 17:47
Grupos de notícias: de.soc.weltanschauung.christentum
De: Martin Erren <m...@privacy.net>
Data: 6 Feb 2008 19:47:59 GMT
Local: Qua 6 fev 2008 17:47
Assunto: Re: Wissenschaft und Glauben
Günter meinte:

> On 4 Feb., 22:50, Martin Erren <m...@privacy.net> wrote:
> > Es ging um die Zersetzung des Körpers durch Abwesenheit von Leben.
> > Abgesehen davon, dass diese wiederum durch Leben geschieht, kann man
> > durchaus mit natürwissenschaftlichen Ansätzen an die Sache herangehen.>

> Ja, soll man sogar.
> Die "Abwesenheit von Leben" bezieht sich natürlich auf das Leben des
> betreffenden Menschen, nicht der Bakterien, etc. Aber "Abwesenheit von
> Leben" ist natürlich nur ein Notausdruck, den man nicht streng
> wörtlich nehmen darf, denn was "Leben" ist, weiß ja niemand.

Das ist Dein Problem, nicht meines. Warum soll man das nicht wissen? Man
kann sogar das Leben eines Menschen künstlich verlängern. Es besteht
einfach in der Summe der Körperfunktionen.

> > Man kann aber auch behaupten, ein mystisches Subjekt sei dafür
> > verantwortlich.

> Man darf es jedenfalls nicht kategorisch ausschließen.

Das tut man ja auch nicht.

> > Die Wirksamkeit der Wünschelrute kann auch mit
> > natürwissenschaftlichen Ansätzen überprüft (und im Einzelfall wied> erlegt)
> > werden. Der Ansatz der Wünschelrutengänger ist jedoch ein anderer. Die>
> > Fakten sind wurscht, wenn schon der Ansatz nicht stimmt.

> Ich sehe keinen Zusammenhang mit dem von dir genannten "mystischen
> Subjekt".

Der Wünschelrutengänger glaubt an die magischen Fähigkeiten der Rute. Der
Wissenschaftler stellt fest, dass die Ergebnisse (=Fakten) nicht über dem
statistisch erwarten liegen.

> > So rätselhaft ist das gar nicht. Zum Beispiel wissen wir, dass ein Mensc> h
> > nicht plötzlich tot ist. Die inneren Organe arbeiten noch eine ganze
> > Weile weiter.

> Die "inneren Organe" sind aber nicht "der Mensch".

Sondern ein Teil von ihm.

> Hier stehen wir vor
> dem nächsten Problem, nämlich der Definition von "Mensch".

Zweibeiner ohne Flügel würde ich sagen. Wie gesagt geht es bei
Definitionen *nur* darum das Objekt von anderen abzugrenzen.

> Wer oder
> was stirbt hier eigentlich? Festzustellen ist lediglich, dass der
> physische Körper versagt.

Und darum geht es.

> Was mit dem Bewusstsein, dem sog."Ich", der
> "Person", etc. geschieht, kann nicht festgestellt werden. Auf diese
> "Dinge" hat die Naturwissenschaft ja keinen Zugriff.

Stimmt, das sind angedichtete Sachen, die nicht falsifizierbar sind.

> > > Man kann einen Ball außerdem wägen, seine Größe messen, seine
> > > Elastizität feststellen, sein Material, etc. etc.

> > Das kann man bei Leben auch. Wie alt werden sie, haben sie
> > Generationswechsel, Larvenstadien, etc.

> Ja *sie* - die Lebe*wesen*, nicht das ominöse Ding namens "Leben".

Ein Leben ohne Lebewesen kann ich mir schlecht vorstellen. Was soll das
Deiner Ansicht nach sein? Ach, das beantwortest Du bereits:

> > > Du lenkst hier auf
> > > eine philosophische Frage ab, damit du nicht zugeben musst, dass
> > > niemand weiß, was das *Leben* ist, und daher die Naturwissenschaft in
> > > dieser Frage absolut nichts zu vermelden hat. Zum Unterschied von
> > > einem Ball! Hierüber nämlich hat sie sehr viel zu sagen.

> > Es ist eine philosophische Frage. Und du vertrittst hier einen
> > metaphysischen Ansatz.

> Überhaupt nicht. Ich weiß nicht, was "Leben" sein soll, wofür dieser
> Begriff eigentlich steht.

Dann verwende in nicht. Nimm das Wort einfach nicht in den Mund. Mit dem
Wort "Gott" geht es mir ebenso. Dann nenne ich Biologie Lebewesenslehre.
Ich habe kein Problem damit. Nur wenn man sich nicht um Worte streitet.

> > Und warum bitteschön kann sie bei einem Ball sehr viel sagen und bei
> > Leben nicht?

> Weil das eine stofflich ist, und das andere nicht (falls es denn
> überhaupt existiert).

Und wenn ich nun davon ausgehe, dass es stofflich ist?

> > Wieso "mit sich selber"? Du versuchst ja selbst, das abstraktere Wort
> > "Leben" von den zweifellos erfahrbaren Lebe*wesen* abzugrenzen.

> Leben (X) kommt in Lebewesen (X-Wesen) ebenfalls vor.

Deshalb ist es trotzdem eine Abstraktion, und nicht das Selbe wie du
richtig schreibst. Schon "Lebewesen" ist eine Abstraktion oder besser
Verallgemeinerung auf die beobachteten Dinger.

Das sind verbale Geschichten. Statt Rundheit könnte ich ja auch
Ballizität sagen. Dann ist das Wort auch wieder drin.

> > Der Unterschied ist, dass Lebewesen erfahrbare Gegenstände sind wie Bä> lle
> > und der Begriff "Ball" wie "Leben" Verallgemeinerungen sind.

> Von was soll "Leben" eine Verallgemeinerung sein?

Von den Eigenschaften, die Lebewesen besitzen.

> > Doch, das tut es. Es ist der Unterschied, auf den Du beharren möchtest,
> > obwohl du ihn nicht verstanden hast.

> Das "Ding an sich" ist nur ein Gedanke.

Dein Leben ohne Lebewesen ist auch nur ein Gedanke.

> > In einem lichten Moment hast Du geschrieben:

> > | Wir lernen vor allem, dass sich Menschen hier ein Ding ausgedacht
> > | haben, das es gar nicht gibt --- um dann jahrhundertelang über dieses
> > | Phantom herumzuspekulieren. Das ist reine Zeitverschwendung. Wir
> > | sollten über das reden, was es unbezweifelbar gibt, und nicht über
> > | Dinge, die es bestenfalls nur in der Vorstellung gibt.
> > <00a06a10-643c-4bc2-9b7f-5de959e9e...@k2g2000hse.googlegroups.com>

> > Leider hast Du diese Linie nicht aufrechterhalten können.

> Denke schon. Ob es sowas wie "Leben" tatsächlich gibt, ist fraglich.
> Skeptischer möchte ich es jetzt nicht ausdrücken.

Leben ohne Lebewesen gibt es wahrscheinlich nicht. Skeptischer möchte ich
es jetzt nicht ausdrücken. :)

> > > Zweitens: Selbst Dummköpfe verstehen, dass Gott natürlich nicht
> > > falsifizierbar sein kann. Das sagt aber natürlich rein gar nichts üb> er
> > > seine Existenz aus.

> > Das ist richtig. Erstmal sollte man sich jedoch klarmachen, was man
> > darunter versteht. Und im Falle Leben, Stern und Ball haben wir darüber
> > Anschauungsmaterial. Im Falle Gottes: Nichts.

> Doch: die Gotteserfahrung. Das ist das einzige, was zählt. Alles
> andere sind Spekulationen.
> Vergleich: Blinde/Sehende.

"Gotteserfahrung" ist kein Anschauungsmaterial, sondern die Anschauung
selbst. Wenn diese reproduzierbar wören, hatte ich damit kein Problem.
Ich hätte als Blinder auch kein Problem, damit, mich theoretisch mit
Farbenlehre auseinanderzusetzen. Die ist aber in sich schlüssig und
basiert auf intersubjektiven Wahrnehmungen, das kann ich auch
feststellen, wenn ich selbst nicht sehen kann.

> > Von wem? Von Dir etwa?

> Nein, in der Gottesdiskussion, die sowieso schon längst abgeschlossen
> ist. Gott kann existieren oder auch nicht. Mehr lässt sich auf der
> intellektuellen Ebene dazu nicht sagen.

LOL. Wenn der Hahn kräht auf dem Mist...

Gruß: Martin


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Assunto da discussão alterado para Seele = unsterblich" de Gaurahari
Gaurahari  
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Grupos de notícias: de.soc.weltanschauung.christentum, de.sci.theologie
Encaminhar para: de.soc.weltanschauung.christentum
De: Gaurahari <newsgro...@gaurahari.ch>
Data: Wed, 06 Feb 2008 21:09:02 +0100
Local: Qua 6 fev 2008 18:09
Assunto: Re: Seele = unsterblich

Benedikt Rosenau wrote:
> Francis Kaderli schreibt als Gaurahari <newsgro...@gaurahari.ch>:

>>> Im Gegensatz zu dem technischen Versager Guenter Gutjahr hat Kaderli
>>> auch nicht die Ausrede, nicht zu wissen, was ein Crosspost ist. Er
>>> weiss, was sie sind, und er verwendet sie mit Vorsatz.

>> Ja, Luegenbaron Rosenau, fuehlt sich gestoert.
>   ^^
> Kaderli gibt also zu, dass er weiss, was ein Crosspost ist, und
> dass er sie mit Vorsatz verwendet. Demnach war seine Behauptung,
> nicht auf de.soc.weltanschauung.buddhismus geschrieben zu haben
> ebenso wie seine jaemmerliche Ausrede eine durchschaubare Luege.

Das denkst *du*. Glaub es, wenn es dir Spass macht und eine illusionäre
Befriedigung gibt.
Mir reicht es zu wissen, dass ich manchmal vergesse, darauf zu achten,
wohin meine Antwort überall geht, nachdem ich auf "Reply" geklickt habe.

Hingegen achte ich bei deinen Lügenpostings immer darauf, dass jede
Gruppe, die du raus nimmst, auch meine Antwort lesen kann.

> Kaderli merkt, dass er mit dem Ruecken zur Wand steht, und
> er versucht, Ablenkungsmanoever abzuziehen. Deswegen befoerdert
> er mich zum Luegenbaron. Die Nummer nennt sich "Haltet den Dieb".

ROTFL - Mein kleiner Bruder Rosenau, ich muss wohl mal mit Mama reden,
damit sie die Leine wieder kürzer hält. ;-)

> Kaderli ist im Auftrag einer Sekte unterwegs. Er wird alles
> tun, was sie von ihm will. Wahrheit ist ihm dabei voellig
> egal, denn seine Hindusekte hat Wahrheit fuer ihn umdefiniert.

Ja, mein Brüderchen, ich wünsche dir auch gute Besserung. :-)

Gaurahari

--
Meine FAQ's zu diversen Themen:

http://www.bhakti-yoga.ch/FAQ/


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Assunto da discussão alterado para Wissenschaft und Glauben" de Günter
Günter  
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Grupos de notícias: de.soc.weltanschauung.christentum
De: "Günter" <marypa...@gmx.at>
Data: Wed, 6 Feb 2008 23:24:40 -0800 (PST)
Local: Qui 7 fev 2008 05:24
Assunto: Re: Wissenschaft und Glauben
On 6 Feb., 20:47, Martin Erren <m...@privacy.net> wrote:

> Günter meinte:

> > On 4 Feb., 22:50, Martin Erren <m...@privacy.net> wrote:
> > > Es ging um die Zersetzung des Körpers durch Abwesenheit von Leben.
> > > Abgesehen davon, dass diese wiederum durch Leben geschieht, kann man
> > > durchaus mit natürwissenschaftlichen Ansätzen an die Sache herangehen.>

> > Ja, soll man sogar.
> > Die "Abwesenheit von Leben" bezieht sich natürlich auf das Leben des
> > betreffenden Menschen, nicht der Bakterien, etc. Aber "Abwesenheit von
> > Leben" ist natürlich nur ein Notausdruck, den man nicht streng
> > wörtlich nehmen darf, denn was "Leben" ist, weiß ja niemand.

> Das ist Dein Problem, nicht meines.

Nein, es ist auch deines. Denn du kannst natürlich nicht von "Leben"
sprechen, wenn du gar nicht wissen kannst, was es ist. S.z.B. der
thread "Leben ohne Wesen". Es ist übrigens auch, wie Werner Merk per
Zitat indirekt hingewiesen hat, das Problem großer Wissenschaftler wie
z.B. Ernst Mayr:
"Immer wieder hat man versucht, 'Leben' zu definieren. Diese
Bemühungen sind ziemlich zwecklos, besteht doch heute keinerlei
Zweifel mehr daran, daß es keine spezielle Substanz, keinen Gegenstand
und keine Kraft gibt, von der man sagen kann sie sei Leben."

> Warum soll man das nicht wissen? Man
> kann sogar das Leben eines Menschen künstlich verlängern. Es besteht
> einfach in der Summe der Körperfunktionen.

Es gibt keine "Summe der Körperfunktionen"". Wenn man Körperfunktionen
addiert, kommt eine Zahl heraus, aber nicht "Leben".

Nein. Wir *haben* einen Körper, aber wir *sind* nicht der Körper.
Jeder sagt: "Mein Körper".

> > Hier stehen wir vor
> > dem nächsten Problem, nämlich der Definition von "Mensch".

> Zweibeiner ohne Flügel würde ich sagen. Wie gesagt geht es bei
> Definitionen *nur* darum das Objekt von anderen abzugrenzen.

> > Wer oder
> > was stirbt hier eigentlich? Festzustellen ist lediglich, dass der
> > physische Körper versagt.

> Und darum geht es.

Wer ist es, der stirbt?

> > Was mit dem Bewusstsein, dem sog."Ich", der
> > "Person", etc. geschieht, kann nicht festgestellt werden. Auf diese
> > "Dinge" hat die Naturwissenschaft ja keinen Zugriff.

> Stimmt, das sind angedichtete Sachen, die nicht falsifizierbar sind.

Bewusstsein ist eine "angedichtete Sache"?? Bist du etwa bewusst-
*los*?

> > > > Man kann einen Ball außerdem wägen, seine Größe messen, seine
> > > > Elastizität feststellen, sein Material, etc. etc.

> > > Das kann man bei Leben auch. Wie alt werden sie, haben sie
> > > Generationswechsel, Larvenstadien, etc.

> > Ja *sie* - die Lebe*wesen*, nicht das ominöse Ding namens "Leben".

> Ein Leben ohne Lebewesen kann ich mir schlecht vorstellen.

Was ist "Leben"? Weißt du hier mehr als der bekannte Wissenschaftler
Ernst Mayr? Du sprichst von etwas völlig Undefiniertem, von dem du so
tust, als wüsstest du, was es ist.

> Was soll das
> Deiner Ansicht nach sein? Ach, das beantwortest Du bereits:

Ich bin der Meinung jener, dass man das Verb "leben"  nicht
substantivieren kann und darf.

> > > > Du lenkst hier auf
> > > > eine philosophische Frage ab, damit du nicht zugeben musst, dass
> > > > niemand weiß, was das *Leben* ist, und daher die Naturwissenschaft in
> > > > dieser Frage absolut nichts zu vermelden hat. Zum Unterschied von
> > > > einem Ball! Hierüber nämlich hat sie sehr viel zu sagen.

> > > Es ist eine philosophische Frage. Und du vertrittst hier einen
> > > metaphysischen Ansatz.

> > Überhaupt nicht. Ich weiß nicht, was "Leben" sein soll, wofür dieser
> > Begriff eigentlich steht.

> Dann verwende in nicht.

Aber wieso denn nicht? Ich verwende ihn, wenn ich sage, dass "Leben"
nicht definiert werden kann.

> Nimm das Wort einfach nicht in den Mund. Mit dem
> Wort "Gott" geht es mir ebenso. Dann nenne ich Biologie Lebewesenslehre.
> Ich habe kein Problem damit. Nur wenn man sich nicht um Worte streitet.

Es geht keineswegs um einen Streit der Worte, sondern um präzise
Definitionen. Ohne solche ist Wissenschaft undenkbar.

> > > Und warum bitteschön kann sie bei einem Ball sehr viel sagen und bei
> > > Leben nicht?

> > Weil das eine stofflich ist, und das andere nicht (falls es denn
> > überhaupt existiert).

> Und wenn ich nun davon ausgehe, dass es stofflich ist?

Geh''' lieber nicht davon aus, denn dann würdest du dem großen
Naturwissenschaftler Ernst Mayr widersprechen. ;-)

> > > Wieso "mit sich selber"? Du versuchst ja selbst, das abstraktere Wort
> > > "Leben" von den zweifellos erfahrbaren Lebe*wesen* abzugrenzen.

> > Leben (X) kommt in Lebewesen (X-Wesen) ebenfalls vor.

> Deshalb ist es trotzdem eine Abstraktion, und nicht das Selbe wie du
> richtig schreibst. Schon "Lebewesen" ist eine Abstraktion oder besser
> Verallgemeinerung auf die beobachteten Dinger.

Man kann tausendmal von "Leben" sprechen, davon wird der Begriff nicht
definierter.

Ich habe aber eben nicht "Ballizität" gesagt, sondern "rund". Und das
ist keineswegs bloß eine "verbale Geschichte", sondern jeder weiß,
dass Bälle tatsächlich rund sind.

> > > Der Unterschied ist, dass Lebewesen erfahrbare Gegenstände sind wie Bä> lle
> > > und der Begriff "Ball" wie "Leben" Verallgemeinerungen sind.

> > Von was soll "Leben" eine Verallgemeinerung sein?

> Von den Eigenschaften, die Lebewesen besitzen.

Welche? Stoffwechsel? Stoffwechsel ist nicht "Leben". Vermehrung? Auch
Vermehrung ist nicht "Leben". Etc. etc.
Richtig ist natürlich, dass "Leben"  von gar nix eine
"Verallgemeinerung" ist.

> > > Doch, das tut es. Es ist der Unterschied, auf den Du beharren möchtest,
> > > obwohl du ihn nicht verstanden hast.

> > Das "Ding an sich" ist nur ein Gedanke.

> Dein Leben ohne Lebewesen ist auch nur ein Gedanke.

Ich habe niemals behauptet, dass es "Leben" ohne Lebewesen gibt. Woher
soll ich das auch wissen, wenn nicht einmal der berühmte
Wissenschaftler Mayr weiß, was "Leben" überhaupt ist?
Zu sagen: "Dein Leben ohne Lebewesen ist auch nur ein Gedanke" geht
also völlig an dem vorbei, was ich geschrieben habe.

OK ;-) Und nun sage ich ganz deutlich: kein Schwein weiß, was "Leben"
überhaupt sein soll.

...

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Werner Merk  
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 Mais opções 7 fev 2008, 07:22
Grupos de notícias: de.soc.weltanschauung.christentum
De: merk.use...@mnet-online.de (Werner Merk)
Data: Thu, 7 Feb 2008 10:22:06 +0100
Local: Qui 7 fev 2008 07:22
Assunto: Re: Wissenschaft und Glauben

Das sollten sich lieber mal die zu Herzen nehmen, die von Gott oder
Gotteserfahrungen sprechen.

>  S.z.B. der
> thread "Leben ohne Wesen". Es ist übrigens auch, wie Werner Merk per
> Zitat indirekt hingewiesen hat, das Problem großer Wissenschaftler wie
> z.B. Ernst Mayr:
> "Immer wieder hat man versucht, 'Leben' zu definieren. Diese
> Bemühungen sind ziemlich zwecklos, besteht doch heute keinerlei
> Zweifel mehr daran, daß es keine spezielle Substanz, keinen Gegenstand
> und keine Kraft gibt, von der man sagen kann sie sei Leben."

Das war kein Problem für Mayr. Es war ein Problem für all die Vitalisten
und all diejenigen, die meinten, daß es etwas ganz Spezifisches geben
müsse, was "Leben sei".

> > Warum soll man das nicht wissen? Man
> > kann sogar das Leben eines Menschen künstlich verlängern. Es besteht
> > einfach in der Summe der Körperfunktionen.

> Es gibt keine "Summe der Körperfunktionen"". Wenn man Körperfunktionen
> addiert, kommt eine Zahl heraus, aber nicht "Leben".

Du bist also wohl auch Vitalist? :-)

Du hast oben nicht ganz vollständig zitiert. Mayr sagte auch noch: "Doch
man kann definieren, was es bedeutet, zu leben."

Da du hier so gerne deine Logik verteidigst, noch ein Mayrzitat:

"Die Logik der Vitalisten war einwandfrei, aber alle ihre positiven
Bemühungen eine wissenschaftliche Antwort auf die sogenannten
vitalistischen Phänomene zu finden, waren Fehlschläge. Generationen von
Vitalisten arbeiteten vergeblich daran, eine wissenschaftliche Erklärung
für die Lebenskraft zu finden. Letztendlich wurde deutlich, dass eine
solche Kraft nicht existierte."

<http://www.berlinews.de/archiv/2096.shtml>   (lesenswert für dich)

[]

> Ich habe niemals behauptet, dass es "Leben" ohne Lebewesen gibt. Woher
> soll ich das auch wissen, wenn nicht einmal der berühmte
> Wissenschaftler Mayr weiß, was "Leben" überhaupt ist?

Du hast den Kern nicht erfaßt. Ich will versuchen, es nochmal zu
erklären. Es gab sogenannte Vitalisten. Die gingen davon aus, daß es
gewisse prinzipielle Unterschiede gäbe, zwischen Belebtem und
Unbelebtem, oder zwischen organischem Material und anorganischem. Manche
behaupteten, daß es u.a. deswegen Chemikern unmöglich wäre, organische
Stoffe im Labor zu synthetisieren, was bekanntlich eine große
Fehleinschätzung war.
Man suchte und suchte, aber man konnte diese ominöse vis vitalis  nicht
finden. Das hat Mayr gesagt. Er hat auch gesagt, daß man dennoch
definieren könne, was es bedeutet, zu leben. Solche Definitionen gibts
ja auch zu Hauff.

werner

--
"Bedenken Sie doch diesen Unsinn: Übersinnliche Erfahrung. Wenn schon
nicht Augen und Ohren, aber irgendeinen Sinn muss ich doch gebrauchen,
um irgend etwas zu erfahren."      (Albert Einstein)


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Franz Glaser (G)  
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 Mais opções 7 fev 2008, 07:44
Grupos de notícias: de.soc.weltanschauung.christentum
De: "Franz Glaser (G)" <fr...@meg-glaser.com>
Data: Thu, 7 Feb 2008 01:44:46 -0800 (PST)
Local: Qui 7 fev 2008 07:44
Assunto: Re: Wissenschaft und Glauben
On 7 Feb., 10:22, merk.use...@mnet-online.de (Werner Merk) wrote:

Da habe ich jetzt einmal brutal geschnitten. Und weil du Einstein
siggst, komme ich gleich zur Sache!

Der Günter strampelt da, mangels Begriffen, in einer
Welt, die er nicht definieren kann aber die er viel
besser "erahnt" als zB. der Rosenau. Der Rosenau hat
"ihm" eine Definition des Lebens hingeschmissen, die
dem Niveau des Rosenau genügt aber mehr schon nicht
auch.

Jetzt führe ich dich auf einen kurzen Ausflug in die
Physik und die dsp. Dort meinen die Physiker, daß ich
mich lächerlich mache mit "meinem" "Äther". Ich gehe
nicht auf die verschiedenen Äthertheorien ein, nur so
weit, daß ein dahergelaufener Physiker wie selbstver-
ständlich annimmt, daß die Äthertheorie der Relativi-
tätstheorie widerspricht. So ist das nicht. Die Rela-
tivitätstheorie ist richtig, auch die Quantentheorie
aber beide wissen nicht, wer die Felder erzeugt, in
denen die Materie schwimmt (um es vereinfacht zu for-
mulieren). Das ist der "Äther".

Der "Äther" ist außerhalb der Physik beschreibbar, die
Maxwellgleichungen stimmen nicht usw. Es muß eine
"Ätherik" geben.

Ich beschreibe das mit einem Beispiel: ein Elektro-
installateur macht seine Arbeit perfekt, genau nach
seinen Vorschriften. Verlegt alle Leitungen und Klem-
men. Und alles im Gebäude funktioniert auch perfekt.
Das ist die Physik. Aber der Installateur weiß nur
Bescheid bis zur Netz-Eingangsklemme, "Panzersiche-
rung"(tm), vom Kraftwerk hat er keine Ahnung, das in-
teressiert ihn nicht. Ein Stromkreis ist für den Ele-
ktroinstallateur "das, was an einer gemeinsamen Siche-
rung hängt".

Das Kraftwerk ist der "Äther".

Zurück zum Günter: Er weiß, daß hinter dem Leben ein
göttlicher Wille steckt. (Ich meine, daß das das
Optimierungsziel Omega der Evolution ist aber das ist
nur meine Meinung :-)

Der Rosenau kann ja auch nicht erklären, wer das an-
treibt, er kann nur beschreiben, daß es so ist, das
Leben, das mit der Reproduktion und dem Wachstum.
Darüberhinaus spielt er den Pilatus und hält seine
"Wissenschaftlichkeit" intakt.

MfG


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Börnie  
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 Mais opções 7 fev 2008, 15:57
Grupos de notícias: de.soc.weltanschauung.christentum
De: "Börnie" <b.l.ber...@t-online.de>
Data: Thu, 7 Feb 2008 18:57:04 +0100
Local: Qui 7 fev 2008 15:57
Assunto: Re: Wissenschaft und Glauben
Hallo Günter,

>"Immer wieder hat man versucht, 'Leben' zu definieren. Diese
>Bemühungen sind ziemlich zwecklos, besteht doch heute keinerlei
>Zweifel mehr daran, daß es keine spezielle Substanz, keinen Gegenstand
>und keine Kraft gibt, von der man sagen kann sie sei Leben."

ich denke, dass es vieleicht hilft, wenn man nicht von "Was ist Leben"
spricht sondern "Was ist lebendig"

Dann stellt sich nämlich die Frage, WIE sich ein 'lebendiges Wesen als
solches äußert.

Ein 'toter' Hund zum Beispiel reagiert nicht mehr wenn man ihn tritt.

Er ist 'Tot', weil das Prinzip Hund nich tmehr auf äußere Reize reagiert
bzw. weil er auch sonst keine Aktivitäten ausübt.

Sein toter Körper hingegen ist bei genauer betrachtung (Mikroskop) alles
andere als 'tot'. Mikroben gedeihen prächtig.

Daher, meine ich, kann man als Lebendig betrachten kann, was auf äußere
Reize 'REagiert' und aus sich selbst ohne 'äußere' Reize agiert.

Damit wäre selbst das Atom als Lebendig anzusehen, im Grunde wäre dann alles
als lebendig einzustufen.

Bei dieser Perspektive stellt sich dann die Frage nicht mehr nach "Was ist
lebendig" sondern nach wie organisiert sich das Leben.

Es stellt sich dann auch nicht mehr die Frage obe es im All leben gibt
sondern wie es dort organisiert ist.

Und ab  welcher Organisationsstufe sich der lebendige Organismuss slebst als
Seiend erkennt.

Erkennt sich ein Einzeller als 'Seiend'?

Erkennt sich eine Virus als Seined?

Erkennt sich eine Atom als Seiend?

Niemand weis wie ein Atom wirklich aufgebaut ist. Ist es so wie das
Atom-Modell beschreibt oder gelicht es eher einem Mikrokosmos in welchem
Miniaturwelten mit 'Lebewesen' existieren.

Das alles weis im Grunde niemand.

Der Natur ist es eigentlich egal was der 'Mensch' alles denkt, in ein paar
hundert Jahren wenn sich der Mensch selbst ausgerottet hat, zeigt sich, dass
eh alles eitles Sinieren ohen wirklichen Nutzen gewesen ist.

Gruß Börnie


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É necessário Acessar antes de postar mensagens.
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Günter  
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 Mais opções 9 fev 2008, 04:11
Grupos de notícias: de.soc.weltanschauung.christentum
De: "Günter" <marypa...@gmx.at>
Data: Fri, 8 Feb 2008 22:11:04 -0800 (PST)
Local: Sab 9 fev 2008 04:11
Assunto: Re: Wissenschaft und Glauben
On 7 Feb., 10:22, merk.use...@mnet-online.de (Werner Merk) wrote:

Was??? Wieso soll ich Vitalist sein, nur weil ich festhalte, dass es
keine "Summe der Körperfunktionen" geben kann, die man dann "Leben"
nennen könnte? Sag einmal, hast du überhaupt nicht registriert, dass
meine hier von Beginn an vertretende Position zu jener der Vitalisten
haargenau konträr ist? Wie oft soll ich dir denn noch sagen, dass ich
in dieser Sache auf Mayrs Seite bin? (Günter wörtlich zum Mayr-Zitat:
"Dem stimme ich voll und ganz zu.").

[...]

> > > Deshalb ist es trotzdem eine Abstraktion, und nicht das Selbe wie du
> > > richtig schreibst. Schon "Lebewesen" ist eine Abstraktion oder besser
> > > Verallgemeinerung auf die beobachteten Dinger.

> > Man kann tausendmal von "Leben" sprechen, davon wird der Begriff nicht
> > definierter.

> Du hast oben nicht ganz vollständig zitiert. Mayr sagte auch noch: "Doch
> man kann definieren, was es bedeutet, zu leben."

Das ändert haargenau *null* an Mayrs völlig korrekter Aussage, dass es
kein Objekt oder keine Kraft gibt, die man als "Leben" bezeichnen
könnte. (s.a. unten)

> Da du hier so gerne deine Logik verteidigst, noch ein Mayrzitat:

Momentchen, Werner. Nicht so, bitteschön. Ich "verteidige" nicht
"meine" Logik, denn ich habe gar keine *eigene* Logik. Vielleicht
merkst du es gar nicht, aber das war schon wieder eine Unterstellung.
Wenn wir schon von einer "eigenen" "Logik" sprechen wollen, dann
müsste es die Merk'sche sein. Sie sieht z.B. folgendermaßen aus:

Nachdem ich hier einmal gegenüber einem gewissen "Sektenwatch" (nicht
HJP, wie ich irrtümlich schrieb) festgestellt hatte, dass die
Meinungsfreiheit hart erkämpft war, hast du absurd behauptet, ich sei
ein Geschichtsfälscher. Deine "logische" Begründung:
Das Recht der Meinungsfreiheit sei nicht "euer" Verdienst, sondern
"gegen den Widerstand der Kirche und der Pfaffen und Günters von
Humanisten und Aufklärern erkämpft". In grandioser "Logik" wirfst du
mich hier also völlig willkürlich, um nicht zu sagen: frech mit der
*damaligen* "Kirche" und den damaligen "Pfaffen" in einen Topf, so als
ob ich zu dieser Zeit schon gelebt hätte und brüllst mich auch noch
an, das Recht der Meinungsfreiheit sei "GEGEN EUCH" durchgesetzt
worden. (Ausgerechnet du, der Wert auf "Diskussionsstil" legt und
solchen von anderen einmahnt). Du versetzt meine Person also mit
bestechender Merk'scher Logik in die Vergangenheit, ordnest mich in
unfassbarer Willkür den damaligen Gegnern der Meinungsfreiheit zu und
folgerst dann "logisch", dass ich ein Geschichtsfälscher sei! --- Und
ausgerechnet *du* willst *mir* eine "eigene" Logik andichten? ;-)
So wie du mir damals unterstellt hast, ich sei ein Kämpfer gegen die
Meinungsfreiheit, so unterstellst du mir jetzt eine "eigene Logik". Du
solltest m.E. künftig versuchen, über mich nur Dinge zu hinschreiben,
die du auch belegen kannst und die selbstverständlich logisch sind.

> "Die Logik der Vitalisten war einwandfrei, aber alle ihre positiven
> Bemühungen eine wissenschaftliche Antwort auf die sogenannten
> vitalistischen Phänomene zu finden, waren Fehlschläge. Generationen von
> Vitalisten arbeiteten vergeblich daran, eine wissenschaftliche Erklärung
> für die Lebenskraft zu finden. Letztendlich wurde deutlich, dass eine
> solche Kraft nicht existierte."

Deine eigene Logik, Werner, gestattet dir nicht, zu erkennen, dass wir
hier nicht über die angebliche Lebenskraft der Vitalisten sprechen,
sondern über die Definition von "Leben", und dass Mayrs Satz in jedem
Fall Gültigkeit hat, ob es nun Vitalisten gibt oder nicht.

> <http://www.berlinews.de/archiv/2096.shtml>   (lesenswert für dich)

> > Ich habe niemals behauptet, dass es "Leben" ohne Lebewesen gibt. Woher
> > soll ich das auch wissen, wenn nicht einmal der berühmte
> > Wissenschaftler Mayr weiß, was "Leben" überhaupt ist?

> Du hast den Kern nicht erfaßt. Ich will versuchen, es nochmal zu
> erklären. Es gab sogenannte Vitalisten.

Aha. Und wie hätte ich den angeblichen "Kern" denn erfassen sollen,
wenn du die Vitalisten bei deinem Mayr-Zitat mit keiner Silbe erwähnt
hast? ;-) Jetzt plötzlich kommst du mit ihnen daher, und dafür gibt es
auch einen sehr verständlichen Grund (s.u.).

> Die gingen davon aus, daß es
> gewisse prinzipielle Unterschiede gäbe, zwischen Belebtem und
> Unbelebtem, oder zwischen organischem Material und anorganischem. Manche
> behaupteten, daß es u.a. deswegen Chemikern unmöglich wäre, organische
> Stoffe im Labor zu synthetisieren, was bekanntlich eine große
> Fehleinschätzung war.
> Man suchte und suchte, aber man konnte diese ominöse vis vitalis  nicht
> finden. Das hat Mayr gesagt.

Du hast Mayr folgendermaßen zitiert: "Immer wieder hat man versucht,
'Leben' zu definieren. Diese Bemühungen sind ziemlich zwecklos,
besteht doch heute keinerlei Zweifel mehr daran, daß es keine
spezielle Substanz, keinen Gegenstand und keine Kraft gibt, von der
man sagen kann sie sei Leben. Doch man kann definieren, was es
bedeutet, zu leben."
Dass dieser Satz selbstverständlich hinsichtlich der Definition von
"Leben" in *jedem* Fall relevant ist, ganz egal, ob er in einer
Vitalisten-Debatte fällt oder nicht, geht schon daraus hervor, dass du
ihn in unserem Kontext zitiert hast, wobei von Vitalisten überhaupt
keine Rede war.
Offenbar warst du dir der Brisanz dieses Zitates gar nicht bewusst.
Mit deiner Merk'schen Logik hast du nicht erkannt, dass du mit diesem
Mayr-Zitat dem von dir nicht sonderlich geschätzten Günter allerbeste
Munition erster Güteklasse lieferst! Danke, Werner! :-) Und nun, wo
dir das klar geworden ist, versuchst du in deiner Not, auf die
Vitalisten abzulenken. Rede du nur ruhig über die Vitalisten. *Ich*
nehme Mayr beim Wort. Er hat da nämlich etwas sehr Richtiges und
Wahres gesagt, nämlich dass "Leben" überhaupt nicht definiert werden
kann. Denn nix anderes bedeutet es natürlich, wenn er sagt, ein
solcher Definitionsversuch sei "ziemlich zwecklos".
Aber du kannst mir ja gerne die Mayr'sche Definition von "Leben"
nennen. Wenn es eine gibt. Da müsste er sich aber selber widersprochen
haben, denn er sagt ja selbst, dass es "ziemlich zwecklos" sei,
"Leben" definieren zu wollen. Kannst du mir logisch folgen? ;-)

Grüße
Günter


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 Mais opções 9 fev 2008, 05:14
Grupos de notícias: de.soc.weltanschauung.christentum
De: merk.use...@mnet-online.de (Werner Merk)
Data: Sat, 9 Feb 2008 08:14:34 +0100
Local: Sab 9 fev 2008 05:14
Assunto: Re: Wissenschaft und Glauben

Günter <marypa...@gmx.at> wrote:
> On 7 Feb., 10:22, merk.use...@mnet-online.de (Werner Merk) wrote:

> > > Nein, es ist auch deines. Denn du kannst natürlich nicht von "Leben"
> > > sprechen, wenn du gar nicht wissen kannst, was es ist.

> > Das sollten sich lieber mal die zu Herzen nehmen, die von Gott oder
> > Gotteserfahrungen sprechen.

Aber sie tun es leider nicht.

> > >  S.z.B. der
> > > thread "Leben ohne Wesen". Es ist übrigens auch, wie Werner Merk per
> > > Zitat indirekt hingewiesen hat, das Problem großer Wissenschaftler wie
> > > z.B. Ernst Mayr:
> > > "Immer wieder hat man versucht, 'Leben' zu definieren. Diese
> > > Bemühungen sind ziemlich zwecklos, besteht doch heute keinerlei
> > > Zweifel mehr daran, daß es keine spezielle Substanz, keinen Gegenstand
> > > und keine Kraft gibt, von der man sagen kann sie sei Leben."

> > Das war kein Problem für Mayr.

Du unterstellst es ihm nur immer wieder.
[]

> > > Man kann tausendmal von "Leben" sprechen, davon wird der Begriff nicht
> > > definierter.

> > Du hast oben nicht ganz vollständig zitiert. Mayr sagte auch noch: "Doch
> > man kann definieren, was es bedeutet, zu leben."

> Das ändert haargenau *null* an Mayrs völlig korrekter Aussage, dass es
> kein Objekt oder keine Kraft gibt, die man als "Leben" bezeichnen
> könnte. (s.a. unten)

Das eine hat mit dem anderen wenig zu tun. Das eine hast du vielleicht
begriffen. Das andere nicht.

> > <http://www.berlinews.de/archiv/2096.shtml>   (lesenswert für dich)

Hast du es gelesen?

werner

--
"Bedenken Sie doch diesen Unsinn: Übersinnliche Erfahrung. Wenn schon
nicht Augen und Ohren, aber irgendeinen Sinn muss ich doch gebrauchen,
um irgend etwas zu erfahren."      (Albert Einstein)


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Assunto da discussão alterado para Seele = unsterblich" de Benedikt Rosenau
Benedikt Rosenau  
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De: Benedikt Rosenau <rose...@imperial.addict.de>
Data: Mon, 11 Feb 2008 16:12:29 +0000 (UTC)
Local: Seg 11 fev 2008 14:12
Assunto: Re: Seele = unsterblich
Francis Kaderli schreibt als Gaurahari <newsgro...@gaurahari.ch>:

> Mir reicht es zu wissen, dass ich manchmal vergesse, darauf zu achten,
> wohin meine Antwort ueberall geht, nachdem ich auf "Reply" geklickt habe.

Man beachte, wie lange es dauerte, bis Kaderli seinen Fehler zugegeben
hat. Nach einem halben Dutzend Artikeln ist unser Hindu endlich bereit
einzuraeumen, womoeglich etwas falsch macht zu haben. Er naemlich
manchmal - also Dutzende von Malen - vergessen zu sehen, wohin er
seine Artikel schickt. Seine Sektenpropaganda soll moeglichst weit
tragen - da passiert sowas. Die Amis nennen das "collateral damage".

Aber damit nicht genug. Diese zwei zeilen oben stehen unter zig
Zeilen, in denen Kaderli gegen all die Leute poebelt, die ihm diesen
Fehler nachgewiesen haben. Kaderli kann Fehler nicht zugeben. Nur
wird er damit noch peinlicher, als er fuerchtet.
   Benedikt


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Benedikt Rosenau  
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De: Benedikt Rosenau <rose...@imperial.addict.de>
Data: Mon, 11 Feb 2008 16:38:38 +0000 (UTC)
Local: Seg 11 fev 2008 14:38
Assunto: Re: Seele = unsterblich
Francis Kaderli schreibt als Gaurahari <newsgro...@gaurahari.ch>:

> Mir reicht es zu wissen, dass ich manchmal vergesse, darauf zu achten,
> wohin meine Antwort ueberall geht, nachdem ich auf "Reply" geklickt habe.

Man beachte, wie lange es dauerte, bis Kaderli seinen Fehler zugegeben
hat. Nach einem halben Dutzend Artikeln ist unser Hindu endlich bereit
einzuraeumen, womoeglich etwas falsch gemacht zu haben. Denn er hat
"manchmal" - also Dutzende von Malen - uebersehen, in welche News-
groups er seine Artikel schickt. Das passiert, wenn die Propaganda
moeglichst weit tragen soll. Die Amis nennen das "collateral damage".

Aber damit nicht genug. Diese zwei Zeilen oben stehen zwischen zig
Zeilen, in denen Kaderli gegen all die Leute poebelt, die ihm diesen
Fehler nachgewiesen haben. Kaderli kann Fehler nicht zugeben. Nur
wird er damit noch peinlicher, als er fuerchtet.
   Benedikt


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Gaurahari  
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De: Gaurahari <newsgro...@gaurahari.ch>
Data: Mon, 11 Feb 2008 18:34:58 +0100
Local: Seg 11 fev 2008 15:34
Assunto: Re: Seele = unsterblich

Benedikt Rosenau wrote:
> Francis Kaderli schreibt als Gaurahari <newsgro...@gaurahari.ch>:

>> Mir reicht es zu wissen, dass ich manchmal vergesse, darauf zu achten,
>> wohin meine Antwort ueberall geht, nachdem ich auf "Reply" geklickt habe.

> Man beachte, wie lange es dauerte, bis Kaderli seinen Fehler zugegeben
> hat.

Mein lieber möchtegern-allwissender Rosenau, das Einzige, das hier
Beachtung findet, ist dein krankhaftes Verhaltensmuster, wie z.B. alte
Postings ausgraben und so tun, als ob ich erst gerade was dazu gesagt
habe, plus deine fantasiereichen Imaginationen..

Lass dich behandeln! (Dieser Tipp ist für dich gratis) :-)

Restlicher Mumpitz gelöscht.

Gaurahari

--
Meine FAQ's zu diversen Themen:

http://www.bhakti-yoga.ch/FAQ/


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Benedikt Rosenau  
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De: Benedikt Rosenau <rose...@imperial.addict.de>
Data: Tue, 12 Feb 2008 15:57:34 +0000 (UTC)
Local: Ter 12 fev 2008 13:57
Assunto: Re: Seele = unsterblich
Francis Kaderli schrieb als Gaurahari <newsgro...@gaurahari.ch>:

>>> Mir reicht es zu wissen, dass ich manchmal vergesse, darauf zu achten,
>>> wohin meine Antwort ueberall geht, nachdem ich auf "Reply" geklickt habe.
>> Man beachte, wie lange es dauerte, bis Kaderli seinen Fehler zugegeben
>> hat.
> Mein lieber moechtegern-allwissender Rosenau, das Einzige, das hier
> Beachtung findet, ist dein krankhaftes Verhaltensmuster, wie z.B. alte
> Postings ausgraben und so tun, als ob ich erst gerade was dazu gesagt
> habe, plus deine fantasiereichen Imaginationen..

Erst behauptete Kaderli, er habe nicht auf der Buddhismusgruppe
geschrieben. Dann, viele Artikel spaeter, raeumte er ein, es doch
getan zu haben. Ob er es jetzt wieder zurueckziehen will?

Vielleicht gibt es fuer solches Verhalten ja Extrapunkte bei
Krischna.
   Benedikt


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Ingrid Liebeler  
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 Mais opções 1 ago 2008, 10:13
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De: Ingrid Liebeler <Ingrid.Liebe...@t-online.de>
Data: Fri, 01 Aug 2008 15:13:37 +0200
Local: Sex 1 ago 2008 10:13
Assunto: Re: Seele = unsterblich
Gaurahari schrieb:


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Dieter Intas  
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Encaminhar para: de.soc.weltanschauung.christentum
De: Dieter Intas <dieter.in...@web.de>
Data: Fri, 01 Aug 2008 15:55:57 +0200
Local: Sex 1 ago 2008 10:55
Assunto: Re: Seele = unsterblich

Ja Ingrid - man sollte aber auch weitere Disziplinen, sowie Raja -
Jnana - und Karma Yoga kennen und erst dann dem Yoga der
Verehrung/Hingabe an Gott widmen, und damit Körper, Seele und Geist in
Einklang zu bringen ... gelle ... nun lern mal schön ...

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Ingrid Liebeler  
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 Mais opções 1 ago 2008, 10:50
Grupos de notícias: de.soc.weltanschauung.christentum
De: Ingrid Liebeler <Ingrid.Liebe...@t-online.de>
Data: Fri, 01 Aug 2008 15:50:39 +0200
Local: Sex 1 ago 2008 10:50
Assunto: Re: Seele = unsterblich
On Fri, 01 Aug 2008 15:55:57 +0200, Dieter Intas <dieter.in...@web.de>
wrote:

>Ja Ingrid - man sollte aber auch weitere Disziplinen, sowie Raja -
>Jnana - und Karma Yoga kennen und erst dann dem Yoga der
>Verehrung/Hingabe an Gott widmen, und damit Körper, Seele und Geist in
>Einklang zu bringen ... gelle ... nun lern mal schön ...

Grund fuer mein Reposting war dieses hier:

On Thu, 31 Jul 2008 18:50:36 +0200, Hans-Peter Matthess

<hp...@t-online.de> wrote:
>Mag sein, ich sehe für den Menschen keinen Nutzen,
>eine Seele zu haben.

no comment

                                                   * * *

PS: Was ich noch zu lernen habe oder nicht, geht Dich schlicht
        und ergreifend nichts an.


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LICHT DER WAHRHEIT  
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 Mais opções 1 ago 2008, 11:32
Grupos de notícias: de.soc.weltanschauung.christentum
De: LICHT DER WAHRHEIT <wahr.h...@reinewahrheit.net>
Data: Fri, 1 Aug 2008 16:32:22 +0200
Local: Sex 1 ago 2008 11:32
Assunto: Re: Seele = unsterblich
Am Fri, 01 Aug 2008 15:50:39 +0200 schrieb Ingrid Liebeler:

Interessanter wäre ohnehin, was du noch lernen kannst.
Und das ist nichts!
--
Deutsche Politiker: Ein macht- und geldgeiles Lumpenpack.
Am schlimmsten: Die Wählerbetrüger und Rentenräuber von der SPDS.

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peter van haag  
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 Mais opções 2 ago 2008, 06:28
Grupos de notícias: de.soc.weltanschauung.christentum, de.alt.astrologie
De: "peter van haag" <nomail@invalid>
Data: Sat, 2 Aug 2008 11:28:42 +0200
Local: Sab 2 ago 2008 06:28
Assunto: Re: Seele = unsterblich

"Ingrid Liebeler" <Ingrid.Liebe...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:48930BFF.845F6898@t-online.de...

>> >>> Wäre doch verständlich. Da schält man die Zwiebel und schält und
>> >>> schält
>> >>> und sie wird immer kleiner.

also für das Zwiebelschälen ist Günther Grass zuständig <g>

was die 'Seele' anbetrifft....wo ist sie, wozu braucht man sie? ...und dann
auch noch 'unsterblich'. Wer oder was ist unsterblich?  ein Einzeller? Oder
ein Quark? ...aber hat ein 'Charm-Quark' eine Seele?

PvH


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Volker Doormann  
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 Mais opções 2 ago 2008, 08:04
Grupos de notícias: de.soc.weltanschauung.christentum, de.alt.astrologie
Encaminhar para: poster
De: Volker Doormann <nore...@volker-doormann.org>
Data: Sat, 02 Aug 2008 13:04:05 +0200
Local: Sab 2 ago 2008 08:04
Assunto: Re: Seele = unsterblich
peter van haag schrieb:

> was die 'Seele' anbetrifft....wo ist sie, wozu braucht man sie? ...und dann
> auch noch 'unsterblich'. Wer oder was ist unsterblich?  ein Einzeller? Oder
> ein Quark? ...aber hat ein 'Charm-Quark' eine Seele?

In der Naturwissenschaft kann man lernen, dass z.B. Energie nicht
verloren geht, sie aber in andere Formen übertagen werden kann durch
einen kausalen Prozess.

Wenn das richtig ist, dann ist z.B. Energie nicht sterblich.

Durch Augenschein kann man lernen, dass alle Lebewesen, wie. z.b.
_lebende_ Menschen sterben und damit sterblich sind. Das, was die Person
  ausmacht (!), geht dabei verloren, aber das Atomare und/oder
Molekulare geht dabei nicht veroren und wird als Energie/Masse in
andere - auch lebenden Energieformen (z.B. Würmern) - übertragen.

Offensichtlich offenbart eine lebendige Person bereits seit ihrer Geburt
durch eine Mutter Atome und Molekühle, welche alle ausnahmslos bereits
lange vor der Geburt der Person existierten.

Wenn das richtig ist, dann ist alles das, was eine Person
chemisch/physikalisch ausmacht, einschliesslich das Bier von gestern und
das Steak der letzten Woche das, was eine Person _wirklich_ ausmacht;
die Ordnung des Körperprozesses ist dabei vorgegeben durch die
Erbinformationen.

Die Erkenntnis, z.B. die Erkenntnis, dass keine Enegie verloren gehen
kann und keine Energie (aus Nichts) erzeugt werden kann, ist nicht
(physikalisch) nicht nachweisbar, denn ob das, (etwas) wahr ist, oder ob
etwas unwahr ist, hat keine Referenz in der (äußeren) physikalischen Natur.

Das bedeutet ein Dilemma.

Denn natürlich kann die Person (A) eine Erkenntnis zurückweisen, weil
sie (ihr) nicht nachgewiesen worden ist, oder (B) die Person ist in
Harmonie mit der Erkenntnis, dass etwas als wahr erkannt werden kann
oder als unwahr erkannt werden kann.

Die Sekte der Naturwissenschaft hat sich von der Philosophie abgespalten
und weist dogmatisch alles andere als A als nicht existent zurück.

Wenn sie aber trittbrettfahrend nichtphysikalische Ordungen, wie Logik,
Algebra, oder Widersprüchliches in Anspruch nimmt gesteht sie damit
offen ein, dass sie auch etwas anerkennt, dass nicht (im Aussen)
physikalisch nachgewiesen werden kann.

Wenn das richtig ist, dann ist das ad nauseam Gegenargumentieren über
alles Nichtphysikalische Heuchelei; Naturwissenschaft bescheißt sich selbst.

Die Sekte der Naturwissenschaft anerkennt ebenso nicht Leid, nicht das
Männliche/Weibliche, nicht die Liebe, nicht die Würde und nicht das
Lebendige, denn das verbietet ihnen ihr Dogma.

Natur ist mehr als 'Naturwissenschaft', in welcher nur das Erscheindende
  (der Kräfte) als Götze verehrt wird samt den Gurus, wie Einstein,
Isaak N, oder Penrose.

So sind denn die Glaubensbekenntnisse der Unwissenden fern jeder
wissenschaftlichen Methodik, und erinnern den Philosophen an das, was
Sokrates sagte, ".. Aber dieser glaubt zu wissen und weiß nicht, ich
aber, der ich ebenso wenig weiß, glaube das nicht. Daher scheine ich um
ein weniges weiser zu sein als dieser, da ich nicht glaube zu wissen,
was ich nicht weiß.', Und wenn jemand sagt: 'Die Neurologie geht davon
aus, dass die Anlagen über die Gene vererbt werden.', dann ist das eine
These. Aber sie ist nicht bewiesen. Es ist wieder das berühmte 'glauben
zu wissen, und (doch) nicht wissen', das Sokrates diesen Scharlatanen in
seiner höfliche Art zu Erkennen frei gab, doch von den Autoritäten als
das 'Ich akzeptiere, dass ich nichts weiß" reduziert und dumm verehrt wird.

Die Sekte Naturwissenschaft ist ein 'Schwarzes Loch' das viele Ansprüche
erhebt mit Scheinfragen, aber nichts zurückgibt. Sie verbleibt in dieser
zeitlosen Dunkelheit aus der sich nur der Einzelne lösen kann 'gegen die
  grosse Masse' wenn das Lebendige sich dem zuwendet, das zeitlos ist
und das voll Licht ist.

" O Kabîr, es gibt einen Weg heraus aus dieser Welt der Täuschung:
Erkenne die Seele, was es auch kostet.¹

  Sterben, sterben, nur die Welt stirbt. Aber Nein!
Niemand weiß, wie man stirbt in einer Weise, auf das er niemals wieder
sterben muß.¹

  Kabîr sagt: "Es gibt zehn Avatare und viele Götter und Göttinnen, die
in die Welt kamen,
doch sie sind ohne jeden Nutzen für euch, denn auf ihren Köpfen wächst
Wassergras." ¹

  Mensch, das ist Dein Wert: Dein Fleisch ist nicht zu gebrauchen!
Deine Knochen können nicht verkauft werden um daraus Ornamente zu machen
und Deine Haut kann nicht auf einem Instrument gespielt werden.¹

  Ich bin weder Hindu noch Muslim!
Ich bin dieser Körper, ein Schauspiel der fünf Elemente, ein Drama der
tanzenden Seele mit Freude und Leid. ¹

  Wenn Du weißt, dass Du am Leben bist, dann finde das Wesentliche des
Lebens.
Das Leben gehört zu der Sorte von Besuchern, die Du nicht zweimal triffst. ¹

  Diskutiere nicht über Wissen und Prinzipien mit denen, die es nicht
verstehen.
Jene, die die Prinzipien und wahres Wissen verstehen, verweilen, um sie
in sich aufzunehmen. ¹

  Kabîr, der Sterbliche verliert sein Vertrauen dieser Welt zuliebe,
aber letztlich wird die Welt nicht mit ihm gehen.
Der Idiot schlägt seinen eigenen Fuß ab mit der Axt in seinen eigenen
Händen. ¹

  Kabîr, sei nicht so stolz, wenn Du Deinen schönen Körper betrachtest.
Heute oder Morgen wirst Du ihn zurück lassen, wie die Schlange ihre
Schuppenhaut.¹

  Kabîr, Ich sehne mich zu sterben; lass mich sterben an der Tür des Herrn.
Ich hoffe dass der der Herr nicht fragt, "Wer ist das, der vor meiner
Tür liegt?" ¹

  Kabîr, wir sind Puppen aus Lehm, aber wir beanspruchen den Namen der
Menschheit.
Wir sind hier nur Besucher für ein paar Tage, aber wir beanspruchen so
viel Raum.

  Kabîr, lebe mit den heiligen Menschen, die Dich letztlich mit ins
Nirvana nehmen.
Lebe nicht mit den treulosen Zynikern, sie führen Dich zum Ruin. ¹

  Kabîr, die Erde gehört zu dem Heiligen, aber sie ist in Besitz
genommen durch Diebe.
Sie sind keine Last für die Erde, sie empfangen ihre Wohltaten. ¹

  Kabîr, Oh Dualität, Du bist mächtig und stark auf der Erde und im Himmel.
Die sechs Shaastras und die 84 Siddhas sind verschanzt hinter
Skeptizismus. ¹

  Kabîr, sie unterdrücken lebende Wesen und töten sie und nennen es
angemessen.
Wenn der Herr für ihre Abrechnung ruft, wie wird ihr Zustand sein? ¹

  Kabîr, es ist Tyrannei Gewalt zu verwenden, der Herr wird Dich zur
Abrechnung rufen.
Wenn Deine Abrechnung ausgerufen wird, Dein Gesicht und Dein Mund
geschlagen werden. ¹

  Kabîr, jene die das Böse denken, und falsche Hoffnung hegen - keine ihrer
Wünsche werden sich erfüllen; sie werden in Hoffnungslosigkeit und
Verzweiflung vergehen. ¹

  Kabîr, der Sterbliche ist ein kläffender Hund, der einem Kadaver nachjagt.
Durch die Gunst guten Karmas habe ich den wahren Lehrer gefunden, der
mich gerettet hat. ¹

(¹ Übertragung by Volker Doormann)

V.D.


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peter van haag  
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 Mais opções 2 ago 2008, 09:46
Grupos de notícias: de.soc.weltanschauung.christentum, de.alt.astrologie
De: "peter van haag" <nomail@invalid>
Data: Sat, 2 Aug 2008 14:46:10 +0200
Local: Sab 2 ago 2008 09:46
Assunto: Re: Seele = unsterblich

"Volker Doormann" <nore...@volker-doormann.org> schrieb im Newsbeitrag
news:g71f0h$6e7$03$1@news.t-online.com...

> Wenn das richtig ist, dann ist z.B. Energie nicht sterblich.

Eine Metapher.....die zu falschen Schlüssen führt. Richtig : Energie geht
nicht verloren.

> Die Erkenntnis, z.B. die Erkenntnis, dass keine Enegie verloren gehen kann
> und keine Energie (aus Nichts) erzeugt werden kann, ist nicht
> (physikalisch) nicht nachweisbar, denn ob das, (etwas) wahr ist, oder ob
> etwas unwahr ist, hat keine Referenz in der (äußeren) physikalischen
> Natur.

Ach nee. Was ist am Satz von der Erhaltung der Energie falsch?

> Wenn sie aber trittbrettfahrend nichtphysikalische Ordungen, wie Logik,
> Algebra, oder Widersprüchliches in Anspruch nimmt gesteht sie damit offen
> ein, dass sie auch etwas anerkennt, dass nicht (im Aussen) physikalisch
> nachgewiesen werden kann.

Ebenfalls Blödsinn, da Logik keine 'nicht'physikalische Ordnung darstellt.

> Wenn das richtig ist, dann ist das ad nauseam Gegenargumentieren über
> alles Nichtphysikalische Heuchelei; Naturwissenschaft bescheißt sich
> selbst.

Wenn man solch abstrusen Thesen aufstellt, dann gibt es wohl keinen Zweifel
wer sich selbst bescheißt.

> Die Sekte der Naturwissenschaft anerkennt ebenso nicht Leid, nicht das
> Männliche/Weibliche, nicht die Liebe, nicht die Würde und nicht das
> Lebendige, denn das verbietet ihnen ihr Dogma.

Liebe, Leid und Würde sind Konstrukte des menschlichen Geistes. Also
'Software/Programm' auf der Basis eines neuronalen Netzes.

Rest Esoterik gestrichen.

PvH


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Ingrid Liebeler  
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 Mais opções 3 ago 2008, 09:51
Grupos de notícias: de.soc.weltanschauung.christentum, de.alt.astrologie
De: Ingrid Liebeler <Ingrid.Liebe...@t-online.de>
Data: Sun, 03 Aug 2008 14:51:02 +0200
Local: Dom 3 ago 2008 09:51
Assunto: Re: Seele = unsterblich
On Sat, 2 Aug 2008 11:28:42 +0200, "peter van haag" <nomail@invalid>
wrote:

>was die 'Seele' anbetrifft....wo ist sie, wozu braucht man sie? ...und dann
>auch noch 'unsterblich'. Wer oder was ist unsterblich?  ein Einzeller? Oder
>ein Quark? ...aber hat ein 'Charm-Quark' eine Seele?

Dann geht meinetwegen seelenlos zu grunde.

I.


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peter van haag  
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 Mais opções 3 ago 2008, 09:58
Grupos de notícias: de.soc.weltanschauung.christentum, de.alt.astrologie
De: "peter van haag" <nomail@invalid>
Data: Sun, 3 Aug 2008 14:58:30 +0200
Local: Dom 3 ago 2008 09:58
Assunto: Re: Seele = unsterblich

"Ingrid Liebeler" <Ingrid.Liebe...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:fcab945l1sul5f75kkneth9japj7ibrpn7@4ax.com...

> On Sat, 2 Aug 2008 11:28:42 +0200, "peter van haag" <nomail@invalid>
> wrote:

>>was die 'Seele' anbetrifft....wo ist sie, wozu braucht man sie? ...und
>>dann
>>auch noch 'unsterblich'. Wer oder was ist unsterblich?  ein Einzeller?
>>Oder
>>ein Quark? ...aber hat ein 'Charm-Quark' eine Seele?

> Dann geht meinetwegen seelenlos zu grunde.

Wieso dies?  Ich brauche keine Seele, ich habe keine Seele, also kann ich
auch nicht an ihr oder durch sie 'zugrunde' gehen.

PvH


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